RÜTLISCHIESSEN: Schützen vom Winde verweht

Am Mittwoch hat das 146. Rütlischiessen stattgefunden. 1150 Schützen haben auf 300 Meter entfernte Zielscheiben geschossen.

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Der Föhn sorgte beim 146. Rütlischiessen für herrlichen Sonnenschein. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Der Föhn sorgte beim 146. Rütlischiessen für herrlichen Sonnenschein. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Der Föhn ist an diesem Tag Freund und Feind zugleich. Er sorgt zwar dafür, dass am 146. Rütlischiessen auf der Gründerwiese schönstes Wetter herrscht; gleichzeitig aber ist er für die 1150 Schützen ein unberechenbarer Faktor. Kein Wunder, tönt es an diesem Mittwoch immer wieder: «So en Seich, ich hab einen Nuller geschossen.»

Immer 48 Personen auf einmal sind an der Reihe, knien zum Schiessen hin, wie es die Tradition fordert. Erlaubt sind nur Ordonnanzwaffen wie der Karabiner oder eines der beiden Sturmgewehre. Die Zielscheiben befinden sich in 300 Metern Entfernung auf dem gegenüberliegenden Hang.

Die Rütliwiese ist an diesem Tag so bunt wie die Schweiz. An Dutzenden Festbänken haben sich die verschiedenen Schützenvereine niedergelassen. Sie kommen aus der ganzen Innerschweiz, aber auch aus Zürich, Basel und sogar dem Tessin.

Stefan Roschi

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Urner Zeitung.