Rund 13 Millionen für den Neubau

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Bauprojekt Die Gotthard Raststätte A2 Uri AG plant bereits wieder ein neues Projekt. Das 1993 in Betrieb genommene Satellitengebäude in Fahrtrichtung Süden weist grossen Sanierungsbedarf auf und wird einem Neubau weichen. Die Baubewilligung liegt bereits vor. Der Baustart ist im September 2017 geplant, und schon im Mai 2018 soll die neue Raststätte eröffnet werden. Es wird mit Investitionen von rund 13 Millionen Franken gerechnet.

«Die Besucher haben heute höhere Ansprüche an das Ambiente, an die sanitären Anlagen und an die Qualität des Sortiments», begründet Daniel Kaufmann, CEO der Gotthard-Raststätte, die Neubaupläne. Das Gebäude wird flächenmässig nur unwesentlich grösser, dafür etwas höher. «Ein Kapazitätsausbau ist nicht notwendig», erklärt Kaufmann. «Vielmehr soll eine bessere Auslastung erreicht werden.»

Moderne Grosszügigkeit und urchige Gemütlichkeit

Entstehen wird ein Gebäude, das von der Bauart her an jene eines Stalles erinnert, allerdings mit hohen und lichtdurchfluteten Räumen. «Wir streben eine einzigartige Symbiose zwischen moderner Grosszügigkeit und urchiger Gemütlichkeit an», schildert Kaufmann das Konzept. Verwendet werden unter anderem einheimische Materialien wie naturbelassenes Weisstannenholz für die Fassade oder Kies aus der Reuss für den Boden. Mit einer Aussenterrasse und einem neugestalteten Park mit Kinderspielplatz soll der natürliche Erholungsraum am Ufer der Reuss die Besucher weit weg vom Verkehrsstress überraschen. Während des Umbaus wird der Betrieb der Tankstelle durch ein Provisorium in Form eines Holzchalets sichergestellt. Dieses verfügt über einen Shop sowie eine kleine Cafeteria. Der Zugang zum Gebäude in Fahrtrichtung Norden durch die Unterführung ist jederzeit gewährleistet.

Abgestimmt auf den Neubau und den umliegenden Park werden im Juni 2017 auch die Marke Gotthard-Raststätte und das gesamte visuelle Erscheinungsbild neu lanciert (siehe unsere Zeitung vom 15. Juni 2016). «Ziel ist es, den Reisenden die Region rund um den Gotthard kulinarisch, kommunikativ und visuell schmackhaft zu machen», so Kaufmann. «Ein authentischer Auftritt ist wichtig. Als unabhängiges und lokal verankertes Unternehmen ist die Gotthard-Raststätte geradezu verpflichtet, die Region in den Vordergrund zu stellen.» (si/bar)