SAC investiert in Treschhütte

Die bekannte Treschhütte im Fellital wird komfortabler. Damit kommt der SAC vor allem dem Bedürfnis von Familien nach.

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Die Treschhütte soll um den Anbau (rechts) erweitert werden. Damit muss man nicht mehr die etwas vom Haus entfernte Toilette aufsuchen. (Bild: pd)

Die Treschhütte soll um den Anbau (rechts) erweitert werden. Damit muss man nicht mehr die etwas vom Haus entfernte Toilette aufsuchen. (Bild: pd)

Die Treschütte im Fellital ist die tiefstgelegene Berghütte des Schweizerischen Alpenclubs (SAC) und liegt auf 1475 Meter über Meer. Jetzt soll die Hütte mit Baujahr 1947 komfortabler und familienfreundlicher werden: Rund 645'000 Franken investiert die SAC-Sektion Am Albis in das Projekt «Anbau Nord». Neben Subventionen (148'400 Franken), Eigenkapital (200'000 Franken) und einem Darlehen (111'100 Franken) will sich der SAC die Kosten durch Spendengelder sichern. Bisher sind 85 000 Franken an Spenden eingegangen. Somit fehlen noch rund 100'000 Franken.

Man wolle damit insbesondere den Bedürfnissen von Familien Rechnung tragen, erklärt Baupräsident Guido Wyss. Die Schlafräume werden kleiner, so dass die Familien die Möglichkeit haben, sich in einem eigenen Zimmer zurückzuziehen. Zusätzlich werden im Anbau neue sanitäre Anlagen integriert. Frauen und Männer werden künftig getrennte Toiletten mit Wasserspülung für sich beanspruchen können. Der Umbau beginnt im Frühjahr 2012.

Andrea Schelbert

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Zentralschweiz am Sonntag.