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Urner Samariter bilden sich weiter

Der kantonale Samariterverband Uri (SV) organisierte begleitend zur Delegiertenversammlung in Silenen eine schweizweit einzigartige Feldübung.
Die Einsatzgruppe Mob San zeigte an verschiedenen Posten den Ablauf bei einem Grossereignis. (Bild: PD)

Die Einsatzgruppe Mob San zeigte an verschiedenen Posten den Ablauf bei einem Grossereignis. (Bild: PD)

(pd/jb)

Zentralpräsidentin Ingrid Oehen gratulierte am vergangenen Freitag 10 Personen zur Henry Dunant Medaille. Diese Auszeichnung wird für 25 Jahre aktive Mitgliedschaft verliehen. Ausgezeichnet wurden vom SV Bauen: Marta Walker; SV Bürglen: Sonja Baumann, Priska Gisler, Claudia Nietlisbach; SV Erstfeld: Anna Indergand, Edith Infanger, Hanspeter Lusser; SV Isenthal: Annarös Aschwanden; SV Silenen: Andrea Echser; SV Ursern: Gerhard Regli.

Die ordentlichen Geschäfte der Delegiertenversammlung wurden zügig abgehandelt. Sekretärin Vreny Walker hat ihren Rücktritt auf die diesjährige Delegiertenversammlung erklärt. Ihr wurde für die jahrelange Tätigkeit die Ehrenmitgliedschaft verliehen. Als neue Sekretärin wurde Sarah Ghenzi gewählt. Für die nächste Durchführung der Delegiertenversammlung stellten sich der SV Attinghausen zusammen mit dem SV Seedorf zur Verfügung. Josef Huber vom SV Attinghausen und Michael Gisler vom SV Seedorf stellten ihre Vereine vor und machten bereits jetzt Werbung für das Wochenende vom 15. Und 16. Mai 2020.

Druckverbände am Wasserschlauch üben

Am Samstag fand die schweizweit einzigartige Feldübung statt. Leider spielte das Wetter nicht ganz mit, aber es wurde trotzdem ein interessantes Programm geboten. Ein Team der Ersteinsatzgruppe Mob San His stellte in fünf Gruppen das Vorgehen bei einem Grossereignis vor. An erster Stelle gibt es vieles zu planen, einzurichten und aufzuteilen. Erst dann kann bei einem Grossereignis gearbeitet werden.

Beim nächsten Posten stellte Danny J. Abel vom Care Team Uri mögliche Einsatzereignisse vor. Ausserordentliche Ereignisse können ausserordentliche Reaktionen hervorrufen. Die Einsätze sind schwierig. Zuhören, Verständnis zeigen und da sein scheint jedoch ein gutes Rezept zu sein. Bei den nächsten vier Posten konnte das Samariterwissen gezeigt werden. Beim Posten Blutstillung hatten alle Teilnehmer ihren Spass. An einem durchlöcherten Feuerwehrschlauch musste in Gruppen das Wasser gestillt werden. Durch Erhöhen des Wasserdrucks wurden die Druckverbände auf die Dichte getestet. Beim Posten «Improvisieren» musst an drei verletzten Figuranten Erste Hilfe geleistet werden. Zum Thema Sauerstoff wusste Franziska Gisler viel zu erzählen: Sie erklärte die Handhabung des Pulsoximeters und wies auf die Gefahren hin. Auf dem letzten Posten konnte das richtige Beobachten des Patienten und Ausfüllen des Patientenprotokolls geübt werden.

Zum Abschluss des Nachmittags fand eine Übungsbesprechung in der Turnhalle statt. Nach einem kurzen Rückblick durch Stefan Gisler forderte Instruktor Toni Jauch die Anwesenden auf, mehr mit den Patienten zu reden. Nach dem Nachtessen folgte ein kleiner Showblock von Wetterschmöcker Martin Holdener, genannt «der Mauser». Er weihte die Samariter ins Geheimnis der Wettervorhersage anhand der gefangenen Mäuse auf. Der Abend klang mit Musik und Tombola aus.

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