SAMIH SAWIRIS: Olympische Spiele in der Zentralschweiz?

Samih Sawiris will wissen, ob man die Olympischen Winterspiele 2022 in der Zentralschweiz veranstalten könnte. Die Firma des ägyptischen Investors finanziert die Vorabklärung.

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Samih Sawiris über Andermatt. (Archivbild Neue LZ)

Samih Sawiris über Andermatt. (Archivbild Neue LZ)

Die Firma Orsacom Development hat eine Vorabklärung zur Machbarkeit von Olympischen Spielen in der Zentralschweiz in Auftrag gegeben. Dies bestätigt Franz Egle gegenüber der Sonntagszeitung.

Nächsten Freitag wird das Sportparlament von Swiss Olympic entscheiden, ob die Schweiz weitere Schritte in Richtung allfällige Kandidatur für die Olympischen Winterspiele in Angriff nehmen soll.

Die Zentralschweizer müssen sich aber beeilen, wenn sie im Rennen um die Spiele 2022 dabei sein wollen. «Swiss Olympic und Sportminister Ueli Maurer werden Anfang 2011 mit den interessierten Regionen zusammensitzen und das weitere Vorgehen besprechen», sagt Swiss-Olympic-Präsident Jörg Schild. Bis zum Herbst 2011 müsste man sich laut Schild auf eine Region einigen und definitiv über eine Kandidatur im Sportparlament befinden.

Für Regierung «reizvoll»
In der Urner Kantonsregierung war eine Kandidatur der Zentralschweiz und Andermatt noch kein Thema. «Wir haben von solchen Ideen gehört, wurden aber nicht offiziell angefragt», sagt Landammann Markus Züst. Wenn ein Olympia-Projekt konkret an sie herangetragen werde, prüfe die Regierung ein solches Vorhaben mit Interesse. «Grundsätzlich wäre es reizvoll, wenn sich Uri in irgendeiner Art an einer Kandidatur für die Olympischen Spiele beteiligen könnte», sagt Züst.

Am Montag wird sich Bundesrat Ueli Maurer in Lausanne mit IOC-Präsident Jacques Rogge treffen und dabei die Chancen für eine Schweizer Kandidatur ausloten.

rem