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Sawiris' Skiarena rückt näher

Der ägyptische Investor Samih Sawiris ist beim Bau der neuen Skiarena im Gotthard-Gebiet einen wichtigen Schritt weiter: Die Stimmberechtigten der Bündner Gemeinde Tujetsch genehmigten am Sonntag den Verkauf der Sportbahnen Sedrun an Sawiris' Gesellschaft Andermatt-Surselva Sport deutlich.
Anfang April 2012: Samih Sawiris auf der Passhöhe Oberalp nach einer Medienkonferenz zur Weiterentwicklung des Skigebietes Andermatt-Sedrun. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Anfang April 2012: Samih Sawiris auf der Passhöhe Oberalp nach einer Medienkonferenz zur Weiterentwicklung des Skigebietes Andermatt-Sedrun. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

In Tujetsch mussten die Stimmberechtigten über den Verkauf respektive Umtausch der Aktien abstimmen, weil die Gemeinde die Mehrheit von 51 Prozent an den Sedrun Bergbahnen besitzt. Das Übernahmeangebot von Samih Sawiris sowie ein Dienstbarkeitsvertrag wurden mit 595 zu 90 Stimmen angenommen. Die Stimmbeteiligung betrug 65,45 Prozent.

Sawiris will über seine Tochtergesellschaft Andermatt-Surselva Sport sowohl die Andermatt Gotthard Sportbahnen auf der Urner Seite als auch die Sedrun Bergbahnen auf Bündner Seite übernehmen und zusammenführen. Eine neue Skiarena Andermatt-Sedrun soll entstehen, die auch den Verkauf der Wohnungen in Sawiris' Resort in Andermatt anzukurbeln soll.

Frist für Übernahmeangebot läuft noch

Der Ägypter ist bereits über seine Tochtergesellschaft Andermatt- Surselva Sport an den Bergbahnen in Andermatt (16 Prozent) und Sedrun (10 Prozent) beteiligt. Die Beteiligungen sollen auf mindestens 67 Prozent erhöht werden.

Sawiris Übernahmeangebot für die Aktionäre läuft noch bis Mitte Juli. Die Frist wird allenfalls bis Ende Juli verlängert. Wie viele der Aktien der zwei Bergbahnen schon in seinem respektive im Besitz seiner Tochtergesellschaft sind, lässt sich noch nicht sagen.

Die Gemeinde Andermatt hatte im Mai beschlossen, sich am neuen Skigebiet zu beteiligen und ihre Bergbahn-Aktien zu tauschen. In den Bau der neuen Skiarena sollen in einem ersten Schritt rund 130 Millionen Franken investiert werden. Die Bagger sollen im Frühling nächsten Jahres auffahren.

sda

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