SBB: Erstfeld erhält 80 Arbeitsplätze

Das SBB-Bahnbetriebsareal in Erstfeld taugt nicht für eine alternative Entwicklung des Dorfes. Die SBB planen jedoch ein neues Wartungszentrum mit 80 Arbeitsplätzen.

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Das Bahnareal in Erstfeld: Derzeit werden neue Nutzungsmöglichkeiten geprüft. (Archivbild Sven Aregger/Neue UZ)

Das Bahnareal in Erstfeld: Derzeit werden neue Nutzungsmöglichkeiten geprüft. (Archivbild Sven Aregger/Neue UZ)

Auf dem Bahnbetriebsareal werden vorläufig keine nennenswerten Flächen verfügbar: Zu diesem Schluss kommt eine Arbeitsgruppe, welche die Entwicklungsmöglichkeiten für das gesamte Areal analysiert hat. Die SBB planen aber ein Erhaltungs- und Investitionszentrum EIZ, dessen Inbetriebnahme Ende 2015 vorgesehen sei. «Damit entstehen in Erstfeld 80 Arbeitsplätze», schreibt die Regierung in ihrer Antwort auf eine Interpellation von Landrat Daniel Furrer (CVP, Erstfeld).

«Diese vermögen zwar den Stellenabbau der vergangenen Jahre nicht zu kompensieren, wir schätzen sie aber als nachhaltig und zukunftsträchtig ein», so die Regierung. Klar ist aber auch: «Es gibt keine nennenswerten Alternativen zum EIZ.»

Bahntourismus als Chance
Der Kanton sei mit den SBB betreffend künftiger touristischer Bewirtschaftung des Areals nach der Eröffnung des Basistunnels in Kontakt. Mit der Studie «Tourismusentwicklung Kanton Uri – Gotthard-Bergstrecke» liege bereits eine Grundlage für mögliche Ansätze vor. Sowohl der Kanton als auch die SBB seien in den Prozess zur Bewerbung der Gotthard-Bergstrecke für die Aufnahme ins Unesco-Weltkulturerbe involviert. Perspektiven für die touristische Bewirtschaftung des SBB-Areals in Erstfeld könnten sich auch aus dem regionalen Entwicklungsprojekt Gottardo 2020 ergeben.

bar.

Den ausführlichen Artikel zu diesem Thema finden Sie in der «Neuen Urner Zeitung» vom 1. Oktober.