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SBB: Göschenen-Andermatt soll besser erreichbar werden

Der Kanton Uri, die SBB, die Gemeinden Göschenen und Andermatt, Andermatt-Urserntal Tourismus, Andermatt-Sedrun Sport, Andermatt Swiss Alps AG und die Matterhorn Gotthard Bahn wollen enger zusammenarbeiten. Das Projekt nennt sich «Destinationsperspektive Göschenen-Andermatt 2030».
Sie trafen sich zum «Andermatt-Gipfel». (Bild: SBB)

Sie trafen sich zum «Andermatt-Gipfel». (Bild: SBB)

(pd/zf) Andermatt habe sich in den vergangenen Jahren entwickelt und sei zu einer modernen Ganzjahresdestination geworden. Dies schreiben die SBB in einer Medienmitteilung: «Die steigende Anzahl der Gäste sowohl aus dem Ausland als auch aus der Schweiz führt auch zu einer erhöhten Nachfrage nach einer besseren Anbindung des öffentlichen Verkehrs.» Göschenen entwickle sich insbesondere für den öffentlichen Verkehr zur Verkehrsdrehscheibe und der neue Bahnhof Andermatt Central mit dem direkten Zugang ins Skigebiet zum Knotenpunkt für die inneralpine West-Ost-Anbindung. «Um eine nachhaltige Entwicklung der Region sicherzustellen, ist eine komfortable, zuverlässige und finanzierbare Erschliessung unabdingbar», so die SBB.

Als starker und regional verankerter Partner setzten sich die SBB mit dem Kanton Uri, den Gemeinden Göschenen und Andermatt sowie den regionalen touristischen Akteuren Andermatt-Urserntal Tourismus GmbH, Andermatt-Sedrun Sport AG, Andermatt Swiss Alps AG und der Matterhorn Gotthard Bahn ein, die Wettbewerbsfähigkeit der Tourismusregion zu verbessern und nachhaltig zu gestalten. Andreas Meyer, CEO der SBB, sei überzeugt, dass der öV in der Weiterentwicklung der Region eine entscheidende Rolle spielt: «Uns liegt die Region sehr am Herzen und wir glauben an das Wachstumspotenzial. Die SBB hat deshalb bereits kurzfristige Massnahmen wie Sparbillette und zusätzliche Verbindungen aufgegleist.»

Urban Camenzind, Volkswirtschaftsdirektor des Kantons Uri, zeigt sich erfreut über das Bekenntnis der SBB, starker regionaler öV-Partner auf der Gotthard-Bergstrecke zu sein: «Die nachfrageseitigen Herausforderungen für die Tourismusregion Andermatt-Urserntal lassen sich so besser bewältigen und die regionale Wettbewerbsfähigkeit wird gesteigert».

Die Partner haben am 12. Juni die Absicht bekundet, indem sie die «Destinationsperspektive Göschenen-Andermatt 2030» zur besseren Erreichbarkeit und Attraktivitätssteigerung lancieren. «Synergien der Partner sollen genutzt werden, um die Herausforderungen entlang der Tourismusdienstleistungskette zu optimieren», heisst es in der Mitteilung. «Die Partner der Destinationsperspektive stellen Anfang 2020 konkrete mittel- und langfristige Massnahmen vor.»

Infrastruktur in die Jahre gekommen

Die bestehende Verkehrsinfrastruktur kann mit der Entwicklung der Region aktuell nicht Schritt halten. So verfügt der Umsteigeort Göschenen derzeit beispielsweise über ein beschränktes Parkplatzangebot und im öffentlichen Verkehr ist die Situation im Bahnhof Göschenen derzeit nicht kundenfreundlich. Sowohl auf der Strasse als auch auf der Schiene bestehen zudem an Spitzentagen in der Hauptsaison Engpässe, während die Auslastung in der Nebensaison noch Potenzial aufweist. Dabei seien digitale Daten für nachfrageorientierte, saisonale und meteobasierte Angebote einzusetzen, um Göschenen-Andermatt als smarte Destination zu positionieren.

In der gemeinsam zu entwickelnden Destinationsperspektive wollen die Akteure Anfang 2020 die Schwerpunkte der mittel- und langfristigen Massnahmen und die nächsten Schritte vorstellen. Die Zusammenarbeit von Tourismus, öffentlichem Verkehr und der Politik soll zu einer Win-win-win-Situation führen und nachhaltige Partnerschaften ermöglichen.

Spezialangebote sollen auf Direktverbindungen aufmerksam machen

Um die Attraktivität der Anreise für die Kunden kurzfristig zu verbessern, wird in Zusammenarbeit mit den Partnern in den öffentlichen Verkehr investiert. Ab diesem Sommer bieten die SBB zusätzliche, saisonale Direktverbindungen zwischen Zürich beziehungsweise Basel und Göschenen/Airolo an, die gemeinsam mit den Partnern vermarktet werden. Mit den zusätzlichen Direktverbindungen werde ein Beitrag zur Verbesserung der Wahrnehmung der Region als Ganzjahresdestination geleistet. In Göschenen werden die Anschlüsse der SBB Direktverbindungen an die Matterhorn Gotthard Bahn gewährleisten. Für die Vermarktung dieser Direktverbindungen werden günstige Kombiangebote, Sparbillette, Gepäcktransport und offensive Marketingaktivitäten durchgeführt.

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