SBB-Schalter: Erstfeld will Druck aufsetzen

Erstfeld will sich weiter gegen die Schliessung des Bahnhof-Schalters wehren – und mit dem Kanton Uri ein Hühnchen rupfen.

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Paul Jans, Gemeindepräsident von Erstfeld. (Bild Eveline Bachmann/Neue LZ)

Paul Jans, Gemeindepräsident von Erstfeld. (Bild Eveline Bachmann/Neue LZ)

Die SBB haben entschieden: Der Schalter am Bahnhof Erstfeld bleibt geschlossen, trotz Wiedererwägungsgesuch des Gemeinderates. «Die Antwort der SBB-Verantwortlichen vermag uns überhaupt nicht zu befriedigen», betont Gemeindepräsident Paul Jans. «Man darf nicht vergessen: Seit der Schliessung des Schalters im April fehlt Erstfeld ein lebenswichtiges Organ.»

Als störend empfinden die Erstfelder Behörden vor allem, dass die SBB und der Kanton die Gemeinde nicht in den Entscheid einbezogen hätten. «Die Volkswirtschaftsdirektion und die SBB haben da eine ?Süü-Häfeli-Süü-Teckeli?-Politik zu Lasten der Gemeinde betrieben», sagt Jans. Aufgeben will er aber nicht: «Wir werden versuchen, weiterhin Druck auszuüben und Alternativen zu prüfen.»

Bruno Arnold

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Urner Zeitung.