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Schächen-Projekt erhält Fördergelder

Kraftwerke Die Finanzierung des Kraftwerks Schächen ist gesichert. «Wir haben die KEV», konnte der Verwaltungsratspräsident der KW Schächen AG, Werner Jauch, gestern verkünden. Mit der Zusicherung der Fördergelder sei man der Realisierung des Kraftwerks am Schächen-Unterlauf einen grossen Schritt nähergekommen.

Seit Mitte November liegt die Baubewilligung vor. Nun hat das Projekt also auch die kostendeckende Einspeisevergütung des Bundes zugesichert bekommen. Noch im Sommer war seitens des Landrats Skepsis gegenüber dem Projekt laut geworden: So verlangte Alois Zurfluh (CVP, Attinghausen), dass die KW Schächen AG einen Deal mit einer Konkurrenzfirma eingeht, welche eine KEV-Zusicherung besass. Dieser platzte jedoch. Das Kraftwerk soll 2020 ans Netz gehen.

Noch weit weg von einem Baustart ist ein Kraftwerkprojekt für die Nutzung des Alpbachs. Die Regierung bevorzugt ein kleineres Kraftwerk, das Wasser ab dem Gebiet Schopfen fasst (siehe Ausgabe von gestern). «Wir wollen dem Landrat nicht vorgreifen», sagte Werner Jauch gestern. «Aber wir bieten unser Know-how gerne an.» Entscheidend werde auch bei diesem Projekt sein, ob der Bund dafür die KEV gutheisse. Für die Nutzung des Palanggenbachs hat das EWA ein Konzessionsgesuch eingereicht. Am Projekt beteiligt sich auch die Gemeinde Seedorf. (zf)

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