SCHÄCHENTAL: Der Schächentaler Höhenweg braucht Pflege

Der Schächentaler Höhenweg soll auch weiterhin die Wanderer erfreuen. Daher will der Wanderwegverein nun einen Tag lang zu Schaufel und Pickel greifen.

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Oft gewähltes Ausflugsziel: Wanderer auf dem Höhenweg im Schächental. (Bild PD)

Oft gewähltes Ausflugsziel: Wanderer auf dem Höhenweg im Schächental. (Bild PD)

Der Schächentaler Höhenweg vom Klausenpass zu den Eggbergen gehört zu den beliebtesten Wanderungen in Uri. 

Die Route ist als Bergwanderweg weiss-rot-weiss markiert und weist keine grossen Höhenunterschiede auf. Dazu präsentiert sich ein abwechslungsreiches Bergpanorama. 

Ein solcher Weg muss auch gepflegt werden. Deshalb führ der Verein Urner Wanderwege diesen Sommer einen Helfertag durch. Der Arbeitseinsatz findet am Samstag, 23. August, statt. Die Freiwilligen arbeiten auf einem Abschnitt des Schächentaler Höhenwegs. Sie putzen Wege aus oder reinigen Wasserabflüsse. Der Tageseinsatz ist auch für Familien geeignet. Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung bis spätestens Mittwoch, 20. August, notwendig.

Leichtes Auf und Ab
Der Höhenweg beginnt vor dem Klausenpass bei der unteren Balm auf der rechten Talseite. Der Wanderer läuft vorerst auf einer breiten Naturstrasse bis zur Alp Heidmanegg, dann wechselt der Weg in leichtem Auf und Ab durch die sonnigen Geländestrukturen bis zu den heimeligen Hütten der Alp Mettenen. 

Unter den eindrücklichen Felsbastionen der Schächentaler Windgälle ist der Wanderer in landschaftlicher Vielfalt zum Älpeli unterwegs. Weit verstreut liegen die Bauerngehöfte unter den Bergflanken des Schächentals. Auf der gegenüberliegenden schattigen Talseite fallen die gewaltig steilen Flühe der Ruchen-Windgällen-Kette gegen das tief eingeschnittene Brunnital. 

Mitten im Höhenweg bietet bei der Bergstation der Luftseilbahn Ratzi das Berggasthaus Ratzi Unterkunft und Verpflegung. Die nächsten Orientierungen heissen Obflüe, hintere und vordere Gisleralp sowie Vorder Weissenboden, wo beim Taleinschnitt eine gut sichtbare Hinweistafel zwei Bergrestaurants, «Edelweiss» und «Biel», und eine Seilbahn ankünden. Über der Route liegt nun der Chinzipass, der ins Muotatal weiterleitet. Ihm stehen zwei markante Gipfel zur Seite: Rossstock und Fulen. 

Baden mit Forellen

Die Wanderung ab Vorder Weissenboden führt gut markiert zum Ruogig (wiederum eine Seilbahnstation) und weiter zu Selez hinauf zur beliebten Feuerstelle der Schweizer Familie in die Mulde des Fleschseeli. Das im Sommer recht warme Wasser lädt zum Baden mit Regenbogenforellen ein. Der Wanderweg Richtung Bergkreuz bietet grossartige Rundumsicht. 

Im Nordosten stehen die schroffen Felskragen der Bergkette mit dem Rossstock, im Osten sieht man die sanft abfallende Sonnenterrasse des eben durchquerten Wandergebietes, im Süden schweift der Blick über das tief eingeschnittene Urner Reusstal und im Westen zu den markanten Gipfeln des Uri Rotstocks und des Brunnistocks. Richtung Norden runden Ober- und Niederbauen das Panorama ab.

red

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Urner Zeitung.