SCHÄCHENTAL: Die Simpsons düsen auf dem Schlitten durchs Tal

Am «Hooräschlittä-Rännä» in Unterschächen gings rund zu und her. Mit von der Partie war auch eine bekannte Familie aus Springfield.

Florian Arnold
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Die als Familie Simpson verkleidete Gruppe kam gestern am Hornschlittenrennen in Unterschächen zum ersten Mal ohne Sturz ins Ziel. (Bild: Pius Amrein  / Neue LZ)

Die als Familie Simpson verkleidete Gruppe kam gestern am Hornschlittenrennen in Unterschächen zum ersten Mal ohne Sturz ins Ziel. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

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Sie heissen Alpsteinflitzer, Weisstannen, Seppersleut, Pouletburg oder Vierfrucht-Kompanie und sind alle ein klein wenig verrückt. Zumindest scheuten die Teams, die gestern in Unterschächen am 13. Hornschlittenrennen starteten, das Risiko nicht – jedenfalls was die ambitionierten Fahrer anging. Mit horrendem Tempo steuerten sie auf die letzten Kurven vor dem Ziel zu.

Sepp Herger vom Urner Team Seppersleut 1 beschwichtigte: «Als waghalsig würde ich es nicht bezeichnen. Aber klar: Ein bisschen Risiko ist dabei. Das nimmt man in Kauf.» Seit 10 Jahren fährt der 39-jährige Bürgler Hornschlittenrennen – auch auf internationalem Terrain. Sein Team startet jeweils im Europacup. Es sei weniger das Tempo, das ihn reize, sagt Herger. «Mir ist es wichtiger, dass wir ein Team sind. Jeder auf dem Schlitten kann etwas bewirken.» Gestern harmonierte das Team offenbar sehr gut: Seppersleut 1 gewann mit einer Zeit von 56,93 Sekunden.

Auch anderen Gruppen gelang gestern – wenn auch nicht der Sieg – viel: Ein Team, das sich ganz als die gelbe TV-Familie Simpson verkleidet hatte, kam heuer zum ersten Mal ohne Sturz ins Ziel.