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Schächentaler Heuskifahrer
sind ein Online-Hit

Bei einem Video, das Tausende von Klicks verzeichnet, handelt es sich um eine ungeplante Schächentaler Co-Produktion. Sämi Imholz erklärt, wie es dazu kam.
Bruno Arnold
Das Heuskifahrer-Video wurde rund 30'000 Mal angeglickt. (Symbolbild: Bruno Arnold)

Das Heuskifahrer-Video wurde rund 30'000 Mal angeglickt. (Symbolbild: Bruno Arnold)

«Damit habe ich wirklich nicht gerechnet», sagt Sämi Imholz, Mitinhaber und Geschäftsführer der Firma Digital Friends GmbH in Luzern, die sich auf Social-Media-Marketing für Firmen spezialisiert hat. Der 37-jährige gebürtige Schächentaler hat jenes Video der Heuskifahrer aus dem Schächental auf Facebook gepostet, das mittlerweile nicht mehr nur im Kanton Uri die Runde macht. Bis am Montagabend haben sich rund 30'000 Personen das Video angeschaut, fast 400 Mal wurde es inzwischen geteilt.

Auf dem Heu Richtung Urigen

Auf dem «Filmli» fahren vier Einheimische einen Hang oberhalb von Urigen hinunter – Richtung Talstation des ehemaligen Skilifts Mysburg. Begleitet werden sie von einem wild bellenden Hund. Im Hintergrund erkennt man die Schächentaler Berge, von der Schächentaler Windgälle über den Berglikopf und den Pfaffenturm bis hin zum Gamperstock.

Das Ganze sei spontan entstanden, wird Meinrad Bissig, einer der Sommerskifahrer, in «20Minuten» zitiert. «Es war eine Schnapsidee. Im Winter ist das ein super Skihang», so Bissig. Die Skis waren schnell einmal da, und ab ging es Richtung Tal. Nach dem Schnee- und Grasskifahren war damit ein Novum geboren: das «Schächentaler Heuskifahren».

Von Schächentaler zu Schächentaler gewandert

Imholz selber hat das «Filmli» per Whatsapp erhalten, und zwar von einem Kollegen aus dem Schächental. «Ich fand das Ganze witzig und cool. Weil die Heuskifahrer in meiner Heimat gefilmt wurden, habe ich es auf Facebook gepostet», erzählt Imholz. Es ergab sich also eine völlig ungeplante Schächentaler Co-Produktion. Imholz freut sich, staunt aber gleichzeitig auch ein bisschen: «Die Zahl der Klicks in dieser relativ kurzen Zeit von nur gerade knapp vier Tagen ist riesig. Da sind schon sehr teuer produzierte Werbevideos bedeutend weniger aufgerufen worden», meint der Experte. Gemäss Bissig war das Ganze eine einmalige Sache. Und viel Zeit, um über die Aktion zu lachen, blieb ihnen nicht. Schliesslich mussten sie noch das Heu zusammennehmen. «Gerade als wir fertig waren hat es angefangen zu regnen», so Bissig.

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