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SCHATTDORF: 150 Schüler ziehen ins Provisorium

Die Schulanlage Gräwimatt wird umfassend erneuert. Aus 122 Containern wurde ein temporäres drei­stöckiges Schulprovisorium gebaut.
Markus Zwyssig
Auch das Lehrerzimmer im neuen Schulprovisorium ist bereits eingerichtet. (Bild Daniel Regli)

Auch das Lehrerzimmer im neuen Schulprovisorium ist bereits eingerichtet. (Bild Daniel Regli)

Markus Zwyssig

Wenn am Dienstag, 16. August, das neue Schuljahr beginnt, erleben 150 Mädchen und Buben in Schattdorf einen besonderen Start. Sie werden nicht wie gewohnt in einem Schulhaus unterrichtet. Vielmehr stehen 22 Schulzimmer in einem Provisorium auf dem Platz vor der Turnhalle Gräwimatt bereit. Das neue temporäre, dreistöckige Schulhaus besteht aus 122 Containern.

Der Grund: Die Schulanlage Gräwimatt wird zurzeit umfassend erneuert. Die Stimmberechtigten von Schattdorf haben am 30. November 2014 einen Kredit von 16,56 Millionen Franken für die Sanierung des Schulhauses Gräwimatt mit über 70 Prozent Ja-Stimmen klar gutgeheissen.

900 000 Franken für Provisorium

Das Wort Container hört Bruno Bissig, Leiter Bauabteilung, nicht gerne. «Von der Dämmung her haben wir bessere Werte als im Schulhaus Gräwimatt», sagt er. Rund 900 000 Franken wird in das Schulprovisorium investiert. «Grossen Wert legen wir auf die Sicherheit», betont Bissig. Dabei zeigt er auf die massiven Brandschutztüren in den Zimmern und weist auf die ausgeschilderten Fluchtwege hin. Im Provisorium gibt es Wasser, Strom, Telefonanschluss und moderne IT. Auch die Toilettenanlagen sind zeitgemäss eingerichtet.

Gestern fand der offizielle Spatenstich statt. Beim Gräwimattschulhaus sind aber bereits vor drei Wochen die Bagger aufgefahren, kurz nachdem für die Schüler die Ferien begonnen haben. Das Bauprogramm ist sportlich. Aufs Schuljahr 2017/18 sollen die neuen Räumlichkeiten bezugsbereit sein. «Wir verbauen nun pro Monat rund eine Million Franken», sagt Baukommissionspräsident Roman Walker.

Schwimmbad bereits erneuert

Zum Um- und Neubau der Schulanlage Gräwimatt gehört aber auch die Sanierung des Schwimmbads. Diese wurde bereits im vergangenen Sommer abgeschlossen. Rund eine Million Franken wurde investiert. Dabei wurde die Wasseraufbereitung komplett erneuert. Wesentlich verbessert wurde die Gebäudehülle. Das Schwimmbad wird von den Schulkindern bereits seit den vergangenen Herbstferien wieder rege genutzt.

Die Schulanlage Gräwimatt ist in die Jahre gekommen und veraltet. Der Raumbedarf der Schule hat sich verändert. «Mit den bisherigen Platzverhältnissen gelangten wir an Grenzen», sagt Roman Walker. Der ältere Teil der Schulanlage ist 40 Jahre alt. Der Zahn der Zeit hat an der Substanz genagt. Die Gebäude müssen auf den neusten Stand der Technik gebracht werden. Bei der Beheizung der Räume wird von Öl auf eine alternative Energiequelle umgestellt. Die beiden nicht mehr benötigten Heizöltanks werden entfernt. Auch die grosse Treppe kommt weg. Das ermöglicht es, einen barrierefreien, ebenerdigen Zugang mit einem grosszügigen Foyer zu schaffen.

Bedürfnisse längerfristig abgedeckt

Ist die Erneuerung abgeschlossen, verfügt die Schulanlage Gräwimatt über 15 Klassenzimmer, 11 Zimmer für Spezialunterricht, 10 grosse Gruppenräume, drei kleine Gruppenräume. Damit können die Raumbedürfnisse der Oberstufe langfristig abgedeckt werden, und es stehen weiterhin sechs Schulzimmer für die Primarschule zur Verfügung.

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