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SCHATTDORF: Chef der Armee wirbt in Uri für neue Kampfjets

Ein Referat von Armeechef Philippe Rebord stand im Mittelpunkt der GV der Offiziersgesellschaft Uri.
Armeechef Philippe Rebord. (Bild: Maria Schmid)

Armeechef Philippe Rebord. (Bild: Maria Schmid)

Präsident Diego Bundi freute sich, zur 161. Generalversammlung viele Gäste aus Politik, Wirtschaft und Armee in der SBU in Schattdorf zu begrüssen. Ganz speziell begrüsste er den Gast­referenten, Korpskommandant Philippe Rebord, Chef der Armee. Für die musikalische Umrahmung sorgte die Sechsermusik Bürglen.

Im Jahresbericht streifte der Vorsitzende die Aktivitäten des vergangenen Vereinsjahres. Als Höhepunkt wertete Diego Bundi das spannende Referat von Dr. Markus Seiler, Direktor Nachrichtendienst des Bundes, anlässlich der GV 2016. Zum grossen Bedauern von Initiant Hans Wyrsch wurden die Winter-, aber auch die Sommer-­Armeemeisterschaften sistiert. Da der Dachverband, die Schweizerischen Offiziersgesellschaft, den Jahresbeitrag um 5 Franken erhöhte und Kassier Marco Gerig ein Minus von 654 Franken präsentieren musste, beschloss die Versammlung, den Jahresbeitrag um 10 Franken zu erhöhen. Die Mitgliederzahl ist weiterhin rückläufig. Aktuell zählt man 237 Mitglieder im Verein. Im Wahlturnus für weitere zwei Amtsjahre be­stätigt wurden Vizepräsident Jürg Janett und Revisor Renato Cathry. Für den abtretenden Pascal Arnold wählte die Versammlung David Regli aus Schötz in den Vorstand.

Im Referat von Armeechef Philippe Rebord stand die Weiterentwicklung der Armee (WEA) im Mittelpunkt. Rebord freute sich über den positiven Vertrauensbeweis der Politik. Am 8. November hat sich der Bundesrat in einem Grundsatzentscheid für neue Kampfjets und Fliegerabwehrraketen entschieden. Dafür will er 8 Milliarden Franken ausgeben, und das Armeebudget soll ab 2021 jährlich um 1,4 Prozent wachsen. «Um die Ziele der WEA zu erreichen, braucht der Bundesrat überall in der Schweiz Botschafter», meinte Rebord. (EG)

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