SCHATTDORF: Die Fasnacht endet mit einem Feuerspektakel

Viele bedauern das Ende der Fasnacht bitter. Besonders hart war der Dienstag Abend für eine Katze voll Stroh.

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Für das Maskottchen der Schattdorfer Fasnacht schlug am Dienstag Abend das letzte Stündchen. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Für das Maskottchen der Schattdorfer Fasnacht schlug am Dienstag Abend das letzte Stündchen. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Das bedauernswerte Maskottchen der Schattdorfer musste heuer viel mitmachen. Der Föhn schlug die ausgestopfte Katze von ihrem Stammplatz hoch über der Strasse beim Gemeindehaus herunter.

Fortan fristete das Stofftier in einem Schaufenster sein Dasein. Am Dienstag Abend ging es ihr endgültig an den Kragen: Die Katze wurde auf dem Dorfplatz verbrannt.

«Einigen Fasnächtlern geht diese symbolische Beerdigung ganz schön an die Nieren», sagte Silvano Kobel, Präsident des Katzenmusikvereins. Die Erschafferin der Katze, Erika von Wyl, nahm es gelassen: «Das Verbrennen gehört dazu. Für die nächste Fasnacht mache ich ohnehin wieder eine neue Katze.»

Diesen ebenso spektakulären wie traurigen Fasnachtsbrauch gibt es seit 1961.

Urs Hanhart