SCHATTDORF: Die Paintballer stören sich am Rambo-Image

Urner Paintballer sind empört über die neusten Vorfälle rund um ihren Sport. Sie begrüssen das neue Waffengesetz. Schliesslich sei Paintball kein Killerspiel.

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Szene des Konditionstrainings des Paintballclubs Uri. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Szene des Konditionstrainings des Paintballclubs Uri. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Am vergangenen Samstag in der Stadt Zug: In der Nacht schiessen Unbekannte mit Paintballwaffen aus einem Auto auf eine junge Passantin. Die Frau erleidet im Gesicht eine Platzwunde und einen Bluterguss. Kurz darauf kommt es in Mettmenstetten ZH zu weiteren Farbattacken auf Fussgänger. «Solch sinnlose Aktionen machen unseren Ruf noch schlechter als er schon ist», sagt die 21-jährige Schattdorferin Janina Hiestand vom Paintballclub Uri. «Wir wollen unser Rambo-Image ablegen.» So etwa sind Militärkleider in der Schweizer Paintballszene verpönt und an Wettkämpfen nicht gestattet.

Die Paintballer spielen normalerweise nur in speziellen Hallen oder auf abgesperrten Fussballfeldern. Das neue Waffengesetz verbietet Spiele im Wald oder im offenen Gelände. «Dies ist richtig so», findet der 17-jährige Schattdorfer Thomas Inderkum. «Es kann gefährlich werden, wenn im Wald plötzlich Spaziergänger aufkreuzen.»

Elias Bricker

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Urner Zeitung.

Video mit Szenen aus der Paintballhalle in Kriens: