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SCHATTDORF: Freiwillige ins Zentrum gerückt

In 100 Jahren Pro Senectute hat sich die nationale Stiftung stark verändert. Ohne viele Freiwillige würde es aber auch heute nicht funktionieren. Deren Arbeit wurde nun verdankt.
Georg Epp
Musikhumorist Castolin sorgte für Unterhaltung. (Bild: Georg Epp (Schattdorf, 25. August 2017))

Musikhumorist Castolin sorgte für Unterhaltung. (Bild: Georg Epp (Schattdorf, 25. August 2017))

Georg Epp

redaktion@urnerzeitung.ch

Rund 60 von insgesamt 90 Freiwilligen der Pro Senectute Uri freuten sich, am Dankeschön-Anlass dabei zu sein. Die neue Geschäftsleiterin Edith Dürst konnte zum Anlass auch Landesstatthalterin Barbara Bär begrüssen.

Silvia Walker, die Präsidentin des Stiftungsrates, blickte in der Geschichte zurück. Vor 100 Jahren wurde die Stiftung für das Alter, die heutige Pro Senectute, als Hilfswerk gegründet.

Vom Hilfswerk zur Dienstleistungsorganisation

Damals sprach man davon, «alte und kranke Greise» finanziell zu unterstützen, wobei die durchschnittliche Lebenserwartung ­lediglich 55 Jahre betrug. Die materielle Not war sehr hoch und verminderte sich erst mit der Einführung von AHV und BVG sowie der raschen wirtschaftlichen Entwicklung.

Der Alltag und die persönlichen Bedürfnisse sehen heute ganz anders aus, auch die Lebenserwartung ist mächtig gestiegen. Das Hilfswerk hat sich in all den Jahren zu einer zeitgemässen und zukunftsorientierten Organisation entwickelt, wie auch zu einer Fach- und Dienstleistungsorganisation.

Pro Senectute sei es wichtig, die Selbstständigkeit und die Lebensqualität älterer Menschen zu fördern, hielt Präsidentin Walker fest. «Lebensqualität heisst zufrieden sein mit dem eigenen Leben, seinem Lebensumfeld und dem Lebensstandard.» Für Walker sind Wohlbefinden, Glücksgefühl, Lebenslust und Lebenszufriedenheit Inhalt von Lebensqualität. «Als Pensionierte möchte ich aktiv bleiben, soziale Kontakte pflegen und die Möglichkeit nutzen, selber mitzuwirken.» Das kann Pro Senectute Uri nur dank 90 motivierten Freiwilligen bieten. Je 29 Personen arbeiten als Sportleiter und im Turnen, hinzu kommen 23 Ortsvertreter und Helferinnen, je zwei Personen im Mahlzeiten- und im Flusspflegedienst und fünf Personen im Stiftungsrat.

Freiwilliges Engagement sei eine Herzensangelegenheit, schaffe Mehrwert, ein Zugehörigkeitsgefühl und sei ein gesellschaftlicher Beitrag an die Mitmenschen, sagte Walker.

Ein Beitrag zu Gunsten der älteren Bevölkerung

Gesundheitsdirektorin Barbara Bär freute sich, dass der Kanton Uri die Freiwilligen in den Mittelpunkt des Jubiläums stelle. Sie bedankte sich bei den Freiwilligen für ihren Beitrag zu Gunsten der älteren Bevölkerung: «In der Freiwilligenarbeit entstehen generationen-, gesellschafts- und kulturübergreifende Kontakte. Das gegenseitige Verständnis wird gefördert, was für beide Seiten bildend und bereichernd ist. Freiwillige sind der Kitt in unserer Gesellschaft.»

Mary Arnold, Leiterin Sport und Bildung, motivierte mit den Worten: «Mä muess ä chli eppis machä …» Und die neu geschaffene Everdance-Gruppe unter der Leitung von Helene Cocchi und Heidi Schillig demonstrierte anschliessend an die Referate echte Lebensfreude und animierte schliesslich die ganze Pro-Senectute-Familie zum Tanzen.

Zusätzlich aufgelockert wurde die Dankeschön-Veranstaltung der Pro-Senectute-Familie mit dem Musikhumoristen Castolin, der die Lachmuskeln arg strapazierte. Mit einem Apéro ­riche, einem Imbiss und einem Geschenkkörbchen mit Honig motivierte man die Freiwilligen, die Pro Senectute Uri auch weiterhin zu unterstützen.

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