SCHATTDORF: Junge Kicker zeigen ihre Fussball-Tricks

Von Ehre, Ruhm und dem grossen Geld sind sie noch meilenweit entfernt. Trotzdem geizten die ganz jungen Kicker nicht mit Einsatzbereitschaft.

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Attraktive Dribblings, gekonnte Kopfbälle und Spielzüge wie aus dem Lehrbuch: Die Kleinen boten in Schattdorf grossen Fussball. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Attraktive Dribblings, gekonnte Kopfbälle und Spielzüge wie aus dem Lehrbuch: Die Kleinen boten in Schattdorf grossen Fussball. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Attraktive Dribblings, gekonnte Kopfbälle und zum Teil Spielzüge wie aus dem Lehrbuch, die gab es auf dem Sportplatz Grüner Wald in Schattdorf gleich reihenweise zu sehen – und das Ganze erst noch gratis.

Bei den Spielern handelte es sich aber nicht etwa um gestandene Fussballer im besten Alter, die ihr Können aufblitzen liessen, sondern ausnahmslos um sieben- bis achtjährige Kinder. Die Dreikäsehochs beteiligten sich an einem F-Junioren-Turnier, welches der vor 75 Jahren gegründete FC Schattdorf im Auftrag des Innerschweizer Fussballverbandes (IFV) durchführte.

Ein Mammutturnier zum Jubiläum
Speziell am diesjährigen Anlass war die ungewöhnlich grosse Beteiligung mit 22 Mannschaften. «Weil wir heuer allen Alterskategorien etwas Besonderes bieten möchten, haben wir uns entschlossen, die Veranstaltung für die ganz Jungen um einiges grösser aufzuziehen als sonst gewohnt», erklärte Werner Bachmann, OK-Chef für die Jubiläumsfeierlichkeiten.

In der fussballerischen Einstiegskategorie ist aus einleuchtenden Gründen alles bedeutend kleiner beziehungsweise kürzer dimensioniert als bei den Grossen. Nur dank der Vierteilung des normalen Spielfeldes gepaart mit einem straffen Zeitplan war es für die Organisatoren überhaupt möglich, das Mammutturnier innerhalb des gesetzten Zeitrahmens durchzuziehen, zumal jede Mannschaft ein halbes Dutzend Spiele zu bestreiten hatte.

«Die Resultate sind nebensächlich»
Von einer Talentschau wollte Bachmann übrigens nicht sprechen: «Bei einem solchen Turnier geht es in erster Linie ums Mitmachen und die Freude am Fussball. Die Resultate sind nebensächlich. Deshalb wird in dieser Kategorie, wo Knaben und Mädchen gemeinsam auf dem Platz stehen und sich messen, bewusst auf Ranglisten oder gar die Vergabe von Titeln verzichtet.»

Urs Hanhart

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Urner Zeitung.