Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

SCHATTDORF: Knoten als Knackpunkt

Die Erschliessung des Industriegebiets hat für die Regierung eine grosse Bedeutung. Sie ist auch bereit, den zahlreichen Betrieben beim Knoten Kastelen entgegenzukommen.
Markus Zwyssig
Die Einfahrt von der Rynächt- in die Umfahrungsstrasse soll fast ein Jahr lang gesperrt bleiben. (Bild: Urs Hanhart (Schattdorf, 1. Dezember 2016))

Die Einfahrt von der Rynächt- in die Umfahrungsstrasse soll fast ein Jahr lang gesperrt bleiben. (Bild: Urs Hanhart (Schattdorf, 1. Dezember 2016))

Markus Zwyssig

markus.zwyssig@urnerzeitung.ch

Rund 7 Millionen Franken sollen in eine bessere Erschliessung des Industriegebiets Schattdorf investiert werden. «Dieser Beitrag macht rund einen Drittel des Unterhaltsprogramms aus», sagte Baudirektor Roger Nager gestern am Mediencafé der Regierung. Es handle sich um ein strategisch wichtiges Projekt im Rahmen des regionalen Gesamtverkehrskonzepts. Dieses müsse vor dem Bau der West-Ost-Verbindung (WOV) und des Kantonsbahnhofs beendet sein.

Als erster Schritt steht die umfassende Sanierung des Knotens Kastelen an. Unter anderem wird die Brücke über die Stille Reuss komplett neu gebaut und vergrössert. Zudem wird die Rynächtstrasse im Bereich des Knotens verbreitert und mit einer Linksabbiegespur versehen. «Da die Brücke über die Stille Reuss komplett neu gebaut werden muss, ist eine Sperrung von bis zu zwölf Monaten unumgänglich», sagte Nager.

Um die zahlreichen Betriebe im Industriegebiet während der Bauzeit besser zu erschliessen, prüft die Regierung in Absprache mit der Gemeinde Schattdorf eine alternative temporäre Erschliessung. «Ist die Ersatzstrasse technisch mit vertretbarem Aufwand umsetzbar, wird die Regierung dem Landrat das Projekt samt entsprechendem Kredit zur Beurteilung vorlegen», so Nager. Dies wird frühestens im Herbst der Fall sein. Im Raum steht aber noch ein Postulat von Daniel Furrer (CVP, Erstfeld). Darin fordert er, dass die Sanierung des Knotens sistiert und ein Marschhalt eingeschaltet wird. Zuerst müsse klar sein, wie das Gebiet mit der WOV erschlossen werde.

Ball liegt bei Schattdorf und Bürglen

Die West-Ost-Verbindung (WOV) kommt in die letzte Planungsphase. Mit den Gemeinderäten von Bürglen und Schattdorf sollen vor der Projektauflage diverse Fragen bereinigt werden. «Einmal im Monat treffen wir uns zu einem fixen Zeitpunkt», sagte Baudirektor Roger Nager am Dienstag. Beim Treffen zwischen dem Baudirektor und Vertretern der Gemeinden geht es darum, die aktuellen Projektfortschritte nicht nur auf technischer, sondern auch auf politischer Ebene zu vertiefen und zu werten.

Die ersten Sitzungen haben bereits stattgefunden. Dabei sollen die verschiedenen Bedürfnisse offen gelegt werden. Nager zog gestern ein positives Fazit: «Wir sind uns dabei nähergekommen.» Jetzt liege es an den Gemeinden, Vorschläge zu bringen, wie man die Situation des Langsamverkehrs verbessern kann. Die bisher ausgearbeiteten Pläne genügten nicht. Schattdorf und Bürglen haben jeweils für ihre Hauptanliegen einen externen Fachberater beigezogen. Diese Aussensicht soll zu einer raschen und einvernehmlichen Lösung beitragen, hinter der alle Parteien stehen könnten. Schliesslich gehe es darum, das Projekt erfolgreich umzusetzen. Mit dem Bau der 1,3 Kilometer langen und rund 20 Millionen Franken teuren West-Ost-Verbindung vom Kreisel Wysshus in Attinghausen bis zur Schächenbrücke in Schattdorf soll Ende 2018 begonnen werden. (mz)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.