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SCHATTDORF: Mitglieder sagen Ja zu Kunstrasenprojekt

Der Fussballplatz Grüner Wald soll zu einem Kunstrasenfeld werden. Die Verantwortlichen gehen momentan von Kosten von rund 1,7 Millionen Franken aus.
Die FCS-Junioren auf dem Sportplatz Grüner Wald, der zum Kunstrasenfeld werden soll. (Bild: PD)

Die FCS-Junioren auf dem Sportplatz Grüner Wald, der zum Kunstrasenfeld werden soll. (Bild: PD)

Die Fussballplätze im Gebiet Kastelen mussten Ende 2012 Einkaufs- und Geschäftsflächen weichen. Dadurch fielen auf einen Schlag drei Trainingsplätze weg. Auch fünf Jahre später ist der FC Schattdorf (FCS) noch immer auf der Suche nach einem adäquaten Ersatz. Weder auf kantonaler noch auf kommunaler Ebene konnten bisher geeignete und verfügbare Landflächen eruiert werden. Deshalb hat der über 600 Mitglieder zählende Verein zu Beginn dieses Jahres entschieden, eine Projektgruppe ins Leben zu rufen. Deren Ziel soll es sein, den Hauptplatz Grüner Wald bis ins Jahr 2019 vom Rasen- zum Kunstrasenplatz umfunktionieren zu lassen.

An einer ausserordentlichen GV orientierte die Projektgruppe Anfang Woche umfassend über das geplante Unterfangen. Einleitend zeigte Projektmitglied und Vereinspräsident René Deplazes ausführlich die aktuelle Platzsituation auf. Er führte aus, dass mehrere der 20 FCS-Teams heute in vier andere Gemeinden ausweichen müssten, um genügend Trainingsplätze benützen zu können, weil die Kapazitätsgrenze der in Schattdorf vorhandenen Trainingsmöglichkeiten weit überschritten sei.

Insbesondere dem Rasenplatz Grüner Wald sei die Durchführung weiterer Trainingseinheiten schlichtweg nicht zuzumuten. Damit bestehe unweigerlich die latente Gefahr, dass das Vereinswachstum eingeschränkt und die Gründung weiterer Teams aufgrund der momentanen Situa­tion fast unmöglich werde. Was resultiere, seien zum Teil stark überbelegte Teams mit teilweise bis zu 30 Junioren. Durch die Umnutzung zu einem Kunstrasen könne die Trainings- und Wettkampfkapazität hingegen in einem Umfang vergrössert werden, der dieser Problematik wirkungsvoll entgegenwirken könne. Darüber hinaus sei es mit der Umnutzung des Hauptplatzes vom Natur- zum Kunstrasen nicht mehr notwendig, für Trainingseinheiten die Plätze umliegender Gemeinden in Anspruch zu nehmen oder bis spätabends trainieren zu müssen. Die Projektgruppe geht aktuell von Kosten von rund 1,7 Millionen Franken aus.

Antrag wird klar gutgeheissen

Nach Vorstellung des konkreten Projekts durch Projektleiter Iwan Bissig und der anschliessenden interessant und differenziert geführten Diskussion hiessen die Stimmberechtigten Vereinsmitglieder den von Vorstand und der Projektgruppe gestellten Antrag um Umnutzung des Hauptplatzes Grüner Wald in einen Kunstrasenplatz schliesslich mit grosser Mehrheit gut.

Aufgrund dieses Entscheids kann die eingesetzte Gruppe das Projekt wie geplant weiterverfolgen und in einem nächsten Schritt dem Gemeinderat von Schattdorf einen entsprechenden Kreditantrag zuhanden der Urnenabstimmung vom Frühjahr 2018 stellen.

Ralph Bomatter

redaktion@urnerzeitung.ch

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