SCHATTDORF: «Mühle»-Täter kann sich nicht erinnern

Das Tatmotiv beim Tötungsdelikt Mühle gibt weiterhin Rätsel auf. Der Täter sagt, er habe einen Filmriss.

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Im Restaurant Mühle in Schattdorf ist am Sonntag, 24. März 2013, ein 51-jähriger Urner erstochen worden. (Bild: Sven Aregger / Neue UZ)

Im Restaurant Mühle in Schattdorf ist am Sonntag, 24. März 2013, ein 51-jähriger Urner erstochen worden. (Bild: Sven Aregger / Neue UZ)

Das Tatmotiv des 52-jährigen Schattdorfers, der den Wirt des Restaurants Mühle erstochen hat und geständig ist, bleibt unklar. Täterbefragungen der Urner Staatsanwaltschaft haben keine wegweisenden, neuen Erkenntnisse ergeben, wie Oberstaatsanwalt Bruno Ulmi gegenüber unserer Zeitung sagte. «Der Mann macht für die Tat einen Filmriss geltend. Er kann sich an den genauen Tathergang nicht erinnern.»

Nichtsdestotrotz bleibt der Täter hinter Gittern. Das Zwangsmassnahmengericht hat die Untersuchungshaft auf Antrag der Staatsanwaltschaft um sechs Monate verlängert, und zwar bis 24. Dezember. Es erachtet die Haftgründe nach wie vor als gegeben, unter anderem wegen Verdunklungsgefahr. Die Behörden befürchten, der Täter könnte auf freiem Fuss Beweismittel manipulieren oder Zeugen und Mitbeschuldigte beeinflussen. Laut Staatsanwaltschaft ist die Untersuchung voraussichtlich im Herbst abgeschlossen.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Urner Zeitung oder im E-Paper.