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Neuer Spazierweg in Schattdorf lädt zum Entdecken ein

Bodenmarkierungen weisen die Spaziergänger auf Geschichte und Brauchtum im Dorf hin. Doch bereits haben Vandalen ihre Spuren hinterlassen.
Markus Zwyssig
Die Spaziergänger folgen den Markierungen auf dem Boden. (Bild: Markus Zwyssig, Schattdorf, 19. Mai 2019)

Die Spaziergänger folgen den Markierungen auf dem Boden. (Bild: Markus Zwyssig, Schattdorf, 19. Mai 2019)

Bereits seit ein paar Tagen sind sie überall im Dorf zu sehen, die farbigen Markierungen auf dem Boden. Diese gehören zum neuen Spazier- und Kulturweg. Rund 40 Personen, darunter auch einige Familien mit Kindern, waren am Sonntag zu Fuss unterwegs und folgten den Spuren.

Gemeinderat Heinz Keller durfte den neuen Schattdorfer «Liächt und Schattä Wäg», welcher in einer ersten Etappe von der Talstation der Haldi-Bahn bis zum Pulverturm führt, eröffnen. «Der Weg soll dazu einladen, das Dorf neu zu entdecken», sagte Keller. Viel Arbeit und Energie in den Weg gesteckt haben Sara Fedier und Livia Baumann von der Tourismus-, Freizeit- und Kulturkommission Schattdorf.

Der Weg, der dem Schattdorfer Dichter Ruedi Geisser gewidmet ist, wertet eine beliebte Spazierstrecke für Jung und Alt auf – auch mit Kinderwagen oder Rollstuhl ist diese problemlos zu bewältigen. Ein Infoblatt vermittelt Einheimischen und Gästen Spannendes zu Geschichte, Kultur und Brauchtum. Der Flyer kann auf der Website von Schattdorf heruntergeladen oder auf der Gemeindekanzlei bezogen werden. Die Sujets der Bodenmarkierungen stammen von der gebürtigen Schattdorfer Künstlerin Doris Zgraggen. Fussabdrücke zeigen Kindern, wo sie halten müssen, um sicher über die Strasse zu gelangen.

Schwarze Bremsspuren trüben die Freude

Der Weg ist aber nicht vandalensicher. Vielerorts bremsten Velofahrer auf den Markierungen und schwärzten die Bilder. Zudem haben sich einige Bilder gelöst und mussten neu geklebt werden.

Der Gemeinderat und die Tourismus-, Freizeit- und Kulturkommission hoffen, dass viele Spaziergänger den Weg nutzen werden. Falls der Weg in der Bevölkerung Anklang findet, ist es denkbar, dass weitere Etappen folgen werden. Zudem ist eine Anbindung an bereits bestehende Wanderwegnetze geplant.

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