SCHATTDORF: Schattdorfer bringen neue Variante ins Spiel

Nun sind auch einige WOV-Anwohner an den Landrat gelangt: Die neue Strasse soll den Schächen nicht überqueren, sondern auf der Altdorfer Seite verlaufen.

Bruno Arnold
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Das Modell von Kurt Wolf zeigt, wie die WOV nördlich des Schächens bis zum Kreisel Betschartmatte verlaufen könnte. (Bild Florian Arnold)

Das Modell von Kurt Wolf zeigt, wie die WOV nördlich des Schächens bis zum Kreisel Betschartmatte verlaufen könnte. (Bild Florian Arnold)

Am 19. November entscheidet der Urner Landrat über den Objektkredit von 19,8 Millionen Franken zur Umsetzung der West-Ost-Verbindung (WOV). Im Vorfeld der Session werden die Landräte nicht nur von einer Minderheit der Baukommission, sondern auch von privater Seite aufgefordert, die Vorlage mit Direktiven an die Regierung zurückweisen.

«Nur Altdorf wird entlastet»

Auch die Arbeitsgruppe Einfache Gesellschaft Ringstrasse Schattdorf (EFGR) ist mit einer Dokumentation und einem Begleitschreiben bei den Urner Landräten vorstellig geworden. Darin rufen sie den Landrat auf, die Linienführung zu überdenken und die Vorlage an den Regierungsrat zurückzuweisen. Die EFGR schlägt vor, die geplante West-Ost-Verbindung vom Attinghauser Wysshus bis zur Gotthardstrasse auf der Altdorfer Seite dem Schächen entlang zu führen. Eine Überquerung komme viel zu teuer stehen. «Die geplante WOV entlastet nur Altdorf und stellt eine Verlagerung des Verkehrs vom Urner Hauptort nach Schattdorf und Bürglen dar», scheibt die EFGR in ihrem Brief unter anderem.