SCHATTDORF: Tötungsdelikt Mühle: Täter soll in U-Haft bleiben

Die Urner Staatsanwaltschaft beantragt, die Untersuchungshaft für den geständigen Täter zu verlängern. Inzwischen liegt zudem das psychiatrische Gutachten über den Mann vor.

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Das Tötungsdelikt ereignete sich in der Nacht auf den 24. März im Restaurant Mühle. (Bild: Sven Aregger / Neue UZ)

Das Tötungsdelikt ereignete sich in der Nacht auf den 24. März im Restaurant Mühle. (Bild: Sven Aregger / Neue UZ)

Der 52-jährige Schattdorfer, der den Wirt des Restaurants Mühle erstochen und die Tat gestanden hat, soll weiterhin in Untersuchungshaft bleiben. Oberstaatsanwalt Bruno Ulmi wird beim Zwangsmassnahmengericht beantragen, die am 24. Juni ablaufende U-Haft um weitere drei Monate zu verlängern. «Ich erachte die Haftgründe nach wie vor als gegeben», sagte Ulmi auf Anfrage. Er macht dafür unter anderem Verdunklungsgefahr geltend.

Wie Ulmi weiter bestätigte, liegt mittlerweile das in Auftrag gegebene forensisch-psychiatrische Gutachten über den Täter vor. Zum Inhalt wollte er sich aber nicht äussern. Allen involvierten Parteien soll zuerst Akteneinsicht gewährt werden. Zudem will Ulmi den Täter demnächst noch einmal befragen. «Im Vordergrund steht dabei die Frage nach dem Tatmotiv», so der Oberstaatsanwalt. Die Umstände der Tat sind noch immer unklar. Fest steht allerdings: Das Küchenmesser, das nach dem Tötungsdelikt im Schattdorfer Gangbach gefunden wurde, ist definitiv die Tatwaffe. Dies haben detaillierte Spurenabklärungen im Forensischen Institut in Zürich ergeben.

Sven Aregger

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