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SCHATTDORF: Urner Buschauffeure erhalten vier Wochen Vaterschaftsurlaub

Die Auto AG Uri und die Gewerkschaft Syna haben gemeinsam den Gesamtarbeitsvertrag komplett überarbeitet und unterzeichnet. Er ersetzt die 2012 angepasste Fassung.
Thomas Huwyler, Urs Vogel, Mathias Regotz, Michael Roost, Hansjörg Felber (von links). (Bild: AAGU)

Thomas Huwyler, Urs Vogel, Mathias Regotz, Michael Roost, Hansjörg Felber (von links). (Bild: AAGU)

Die Auto AG Uri (AAGU) hat sich seit geraumer Zeit mit gewissen Themen für die gemeinsame Überarbeitung des Gesamtarbeitsvertrags (GAV) auseinandergesetzt. «Insbesondere sind die beiden Vertragspartner daher stolz, dass besonders familienorientierte, sinnvolle wie auch teilweise unter Syna-Vertragspartnern schweizweit einzigartige, moderne Anpassungen vorgenommen wurden», heisst es in einer gestern veröffentlichten Medienmitteilung der AAGU.

Eine wichtige Neuerung des am 20. Dezember unterzeichneten und seit 1. Januar 2018 gültigen GAV beinhaltet vier Wochen Vaterschaftsurlaub. Von Gesetzes wegen ist der Anspruch auf Vaterschaftsurlaub nicht klar geregelt. Berufstätige Väter können jedoch heute von ihrem Arbeitgeber nach der Geburt des Kindes ein bis zwei freie Tage einfordern. «Auch Familienväter sollen nach der Geburt ihres Kindes die Möglichkeit erhalten, Zeit mit dem Familienzuwachs zu verbringen», so Tanja Indergand, Leiterin Finanzen/Dienste bei der AAGU. «Wir sind eine moderne Unternehmung mit fortschrittlichen Arbeitsbedingungen. Mit der Einführung des Vaterschaftsurlaubs setzen wir uns aktiv für zeitgemässe Familienstrukturen ein und unterstützen diese», ist Indergand überzeugt.

16 Wochen Urlaub für Mütter

Auch Mütter können ihr Familienglück mit dem neuen Vertrag künftig ausgedehnter geniessen. Der Mutterschaftsurlaub wird über die gesetzliche Regelung hinaus um zwei Wochen verlängert, also total auf 16 Wochen angepasst und zu 100 Prozent lohnmässig vergütet. «Damit setzt die AAGU ein ganz klares Zeichen», heisst es in der Mitteilung.

Bereits in den vorangegangenen Verträgen habe sich die Auto AG Uri jeweils familienfreundlich gezeigt und habe Familien 50 Franken pro Kind zusätzlich zu den gesetzlichen Familienzulagen vergütet. Dieser Beitrag wird auch im neuen GAV erneut festgehalten und fortgesetzt. Zudem werden Formalitäten kontemporär verfasst und die Verwaltungs- und Kadermitarbeitenden neu dem GAV unterstellt.

«Eine kürzlich durchgeführte Umfrage in der Unternehmung zeigt, dass die Mitarbeitenden überdurchschnittlich motiviert sind», hält die AAGU weiter fest.

Verpflichtungen einhalten und leben

Die beiden Vertragsparteien haben den neuen GAV in einem feierlichen Akt offiziell unterzeichnet. Während der Verhandlungen um die Neuerungen im GAV hätten die beiden Parteien einen engen Kontakt, und die sozialpartnerschaftliche Beziehung sei erfolgreich vertieft worden. «Die Personalkommission der AAGU wurde in fachlichen und rechtlichen Fragen erfolgreich von der Syna unterstützt. Ziel war und bleibt es für beide Partner, die sozialpartnerschaftlichen Verpflichtungen einzuhalten und auch zu leben», betont die AAGU abschliessend.

Bruno Arnold

bruno.arnold@urnerzeitung.ch

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