SCHATTDORF: Verdächtiger soll in Haft bleiben

Der Tatverdacht gegen den 52-jährigen Schweizer, der den Wirt des Restaurant zur Mühle getötet haben soll, hat sich erhärtet. Tathergang und Tatmotiv sind weiter unklar.

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Das Tötungsdelikt ereignete sich in der Nacht auf den 24. März im Restaurant Mühle. (Bild: Sven Aregger / Neue UZ)

Das Tötungsdelikt ereignete sich in der Nacht auf den 24. März im Restaurant Mühle. (Bild: Sven Aregger / Neue UZ)

Aufgrund der bisherigen Untersuchungen hat sich der Tatverdacht gegen den mutmasslichen Täter verdichtet. Dies haben Befragungen der Urner Staatsanwaltschaft ergeben. Der Schweizer wird «dringend der Tat verdächtigt», schreibt die Kantonspolizei Uri in einem Communiqué. Der zuständige Staatsanwalt beantragt unter anderem wegen Verdunkelungsgefahr den Verdächtigen in Untersuchungshaft zu setzen. Das Zwangsmassnahmengericht entscheidet am 27. März.

Über den Inhalt und das Resultat der Befragung gibt die Staatsanwaltschaft Uri aus ermittlungstaktischen Gründen keine Auskunft. Der IV-Bezüger, der als Stammgast in der «Mühle» verkehrte, wird laut Recherchen der Neuen Urner Zeitung im nahen persönlichen Umfeld als «schwieriger Fall mit psychischen Problemen und verschiedenen gescheiterten Beziehungen» bezeichnet.

Obduktion des Opfers

Am Dienstag fand zudem die Obduktion des Opfers im Institut für Rechtsmedizin in Zürich statt. Resultate liegen laut Polizei-Communiqué noch keine vor. Das Restaurant, in dem sich die Tat ereignet hat, inklusive den darüber liegenden Wohnungen, wurde von der Staatsanwaltschaft Uri freigegeben.

Zum genauen Tatablauf und zum Motiv der Tat können sich die Untersuchungsbehörden gegenwärtig noch nicht äussern. Derzeit laufen umfangreiche Ermittlungen, so die Kantonspolizei weiter.

pd/rem/bar