SCHATTDORF: Waldbrand auf Felskrete bekämpft

In den frühen Samstagmorgenstunden führte ein Brand in Schattdorf oberhalb des RUAG-Geländes zu einem grösseren Einsatz von Feuerwehr, Chemiewehr und Polizei. Die Brandursache ist unbekannt.

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Trockenes Holz brennt leicht. (Archivbild Josef Reinhard/OZ)

Trockenes Holz brennt leicht. (Archivbild Josef Reinhard/OZ)

Die Urner Kantonspolizei geht davon aus, dass Unachtsamkeit beim Benutzen von Raucherwaren oder beim Entfachen von Feuer als Ursuache im Vordergrund steht. Sie bittet die Bevölkerung aufgrund der trockenen Witterung zur Vorsicht im Umgang mit Feuer.

Auf fast 700 Meter auf einer Felskrete
Am Samstagmorgen ca. 5.15 Uhr ging bei der Einsatzleitzentrale der Kantonspolizei Uri die Meldung ein, dass es in Schattdorf im Gebiet Mittelflue brenne. Der sofort ausgerückten Feuerwehr Schattdorf gelang es, in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Altdorf und der Chemiewehr Uri den Brand zu löschen. Der Brandherd befand sich im Waldbereich oberhalb des RUAG-Geländes auf ca. 690 Meter Höhe auf einer Felskrete in unwegsamem Gelände und umfasste eine Fläche von ca. 20 m2. Es musste eine Wasserleitung von einigen hundert Metern Länge gelegt werden.

Schwellbrand im Unterholz
Erste Ermittlungen durch die Kantonspolizei Uri ergaben, dass sich offenbar ein Schwellbrand im Unterholz in Richtung Felsvorsprung durchgefressen hat und die Äste entzündete. Der Brand wurde durch die starke Trockenheit begünstigt. Die Brandursache ist derzeit unbekannt. Im Vordergrund steht Unachtsamkeit beim Benutzen von Raucherwaren oder beim Entfachen von Feuer im Freien. Für die Brandbekämpfung standen Feuerwehrleute der Feuerwehren Schattdorf, Altdorf und der Chemiewehr Uri sowie Mitarbeitende der Kantonspolizei Uri im Einsatz.

ig