SCHATTDORF: Wie Samih Sawiris das Lachen verging

Vor dem Spiel seines Teams gegen den FC Luzern reisst Samih Sawiris noch Witze und verteilt Küsschen. Dann kann er vor lauter Nervosität kaum mehr ruhig sitzen.

Drucken
Teilen
FCL-Präsident Walter Stierli herzt Samih Sawiris. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

FCL-Präsident Walter Stierli herzt Samih Sawiris. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Extra für ein Fussballspiel hat Samih Sawiris seine Ferien am Mittelmeer unterbrochen. Sein Hausboot liess er kurzerhand in Montenegro und flog in die Schweiz. Denn in Schattdorf kickte sein ägyptischer Klub El Gouna am Mittwochabend gegen den FC Luzern.

«Dieses Ereignis lasse ich mir nicht entgehen», sagt Sawiris, als er sich unter die 1400 Zuschauer mischt. Bereits eine Stunde vor dem Spiel ist der Andermatt-Investor aufgetaucht. Ein Händedruck da, ein paar Küsschen dort. Viele Urner scheint er zu kennen.

Vor dem Anpfiff geht er noch in die Garderobe seiner Mannschaft, begrüsst jeden Spieler und macht einige Spässe. Dort steht neben seinen Angestellten und einigen Urner Promis auch Bernhard Russi. «Ich bin ein heimlicher FCL-Fan», verrät der Ex-Skirennfahrer. Während sich Russi über die Luzerner Tore freut, vergeht Sawiris das Lachen. Seine Jungs kassieren das 1:0. Sawiris klatscht artig. Sie bekommen das 2:0. Sawiris ruft: «Ich brauche noch eine Runde Bier.» Die Leute lachen.

Fringer lernte «Schacher Seppli»
FCL-Trainer Rolf Fringer hat gute Erinnerungen an Uri. Vor über 20 Jahren agierte er in Altdorf als Spielertrainer. «Hier lernte ich den ?Schacher Seppli? singen», erzählt er. Auch FCL-Präsident Walter Stierli fiebert mit. In der Pause spricht er mit Sawiris über die neuen Stadien ihrer Klubs. «So nahe sind wir sonst selten am Spielfeld», sagt Stierli.

Elias Bricker

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Urner Zeitung.

Das Spiel in Schattdorf mit Stimmen von Walter Stierli und Samih Sawiris (Beitrag Martin Erdmann):