Schauspieler im Sonntagsgespräch
von Triff Altdorf

Werner Biermeier hat sich seinen Traum erfüllt, Schauspieler zu werden. Die nächste Bühne für ihn ist am 14. Oktober das Sonntagsgespräch von Triff Altdorf zusammen mit der Urnerin Chiara Zgraggen.

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Schauspieler Werner Biermeier studiert das Manuskript und erhält eine Regieanweisung. (Bild: PD)

Schauspieler Werner Biermeier studiert das Manuskript und erhält eine Regieanweisung. (Bild: PD)

Wie erfüllt sich der Traum einer Schauspielkarriere? Wo kommen die Filmschaffenden von morgen her? An den Solothurner Filmtagen 2017 fand eine Podiumsdiskussion zur Lancierung und Förderung junger Schauspieler statt. Fazit: Es ist ein langer, steiniger Weg. Auf den roten Teppich schaffen es nur die wenigsten. Dies schreibt Triff Altdorf in einer Mitteilung. Werner Biermeier ist Schauspieler geworden. Darüber spricht er beim Sonntagsgespräch von Triff Altdorf am 14. Oktober.

Biermeier studierte zunächst an der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät der Universität Zürich, absolvierte dann aber die Ausbildung als Konditor-Confiseur bei Sprüngli in Zürich, um dann bis 1998 im elterlichen Betrieb in Altdorf tätig zu sein. Sein Traum aber war die Schauspielerei.

Auftritte in der Schweiz und in aller Welt

Der heute 57-Jährige fasste schliesslich den Mut und zog nach New York. Er besuchte von 1998 bis 2000 das Lee Strasberg Theatre Institute. Dazwischen gab er das Schweizer Bühnende-büt am Luzerner Theater mit «Hinter den Sieben Bergen» von F.X. Nager und Christoph Baumann. Es folgten weiter Bühnenauftritte und erste Filme in New York wie «Nancy & Frank» von Wolfgang Gremm.

Werner Biermeier spielte auf zahlreichen Bühnen in der Schweiz, war in Berlin, München und Florenz, spielte im See-Burgtheater in Kreuzlingen und in diversen Theater-, Film- und TV-Produktionen. Er war der Gangster in der «Dreigroschenoper» von Bertolt Brecht, der Kondukteur in Michel Steiners «Mein Name ist Eugen», der Schweizer Banker Hasselman in David Finchers «The Girl With The Dragon Tattoo – Verblendung» oder Alfons Zehnder in der zweiten Staffel von «Der Bestatter» im Schweizer Fernsehen.

Schauspieler – ein Traumberuf?

«Im Theater und Fernsehen mit charakteristischer Stimme und ausdrucksvoller Mimik und Gestik Theaterstücke oder/und Filmsequenzen nach Drehbuch spielen. Dafür benötigst du vor allem Ausdauer, denn es wird häufig geübt, bis auch das kleinste Detail passt», kann man etwa zum Ausbildungslehrgang lesen, wie es in der Mitteilung weiter heisst.

Auf der grossen Bühne oder vor der Kamera stehen und damit sein Geld verdienen: Ist das ein Traumberuf? Das Sonntagsgespräch von Triff Altdorf am 14. Oktober dreht sich um diese Frage. Zu Gast sind Schauspieler Werner Biermeier und Chiara Zgraggen. «Das Glück liegt oft dort, wo man sich ein wenig anstrengen, wo man warten und an sich arbeiten muss», zitiert Zgraggen die Schweizer Schauspielerin Stephanie Glaser auf ihrem Twitter-Account. Die Urnerin machte bei der Aufführung «Ai d Fraiä selled derfä stimmä!» des Ensembles Ürner Spilliit mit. Sie überlegt, Theaterschauspiel zu studieren.

Besucher dieser Ausgabe des Sonntagsgesprächs können wieder Interessantes und Spannendes aus der «Wält und Üri» vernehmen, versprechen die Veranstalter.

Hinweis: Der Anlass findet am 14. Oktober um 17 Uhr in den Räumen von Triff Altdorf an der Dätwylerstrasse 15 in Altdorf statt und ist öffentlich.