Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

SCHIESSBETRIEB: Der Bund gibt Schiessplätze den Landeigentümern zurück

In Uri werden in den nächsten Jahren viele der Schiessplätze, die sich nicht im Eigentum des Bundes befinden, dem jeweiligen Landeigentümer zurückgegeben.
Das Morgartenschiessen 2015 findet statt. (Bild: Archiv ZZ)

Das Morgartenschiessen 2015 findet statt. (Bild: Archiv ZZ)

Die Korporation Uri hat 1990 mit dem eidge­nössischen Militärdepartement (EMD) in Bern eine Vereinbarung betreffend der Benützung von Hilfsschiessplätzen für militärische Übungen, insbesondere für die Durchführung von Gefechtsschiessen, abgeschlossen. Diese Vereinbarung wurde mit einem Nachtrag 1998 ergänzt.

Viele der Schiessplätze, die sich nicht im Eigentum des Bundes befinden, werden in den nächsten Jahren schrittweise dem jeweiligen Landeigentümer zurückgegeben, und die mit dem Schiessbetrieb verbundenen Verträge werden aufgelöst.

Die Belastung mit Schadstoffen ist gering

Aufgrund der Schiessübungen bestand die Gefahr, dass die Plätze mit Schadstoffen wie Blei, Antimon und Kupfer belastet sein könnten. Im September 2009 begann das Ingenieurbüro CSD Tre Laghi SA aus Lugano, die betroffenen Parzellen auf Schadstoffe zu prüfen. Aufgrund der Unter­suchungen wurde festgestellt, dass die Parzellen wenig bis gar nicht mit Schadstoffen belastet sind. Das heisst, dass sich auf den Parzellen keine belasteten Standorte im Sinne der Altlasten-Verordnung befinden und daher auch keine Einträge in den Kataster der belasteten Standorte des Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) erfolgen werden.

Das VBS wird in Zukunft nur noch folgende Schiessplätze der Korporation Uri belegen: Chalchtal, Chlialp, Dammastock und Hundschopf.

Wie die Korporationskanzlei Uri in einer Mitteilung schreibt, prüften die Allmendaufseher bis Ende September 2017, ob die Schiessplätze korrekt aufgeräumt wurden. Aufgrund der positiven Rückmeldungen der Allmendaufseher hat der Engere Rat beschlossen, dass die Verträge aufgelöst werden. Sollte sich aber zu einem späteren Zeitpunkt wider Erwarten herausstellen, dass sich auf den Parzellen Schadstoffe befinden, die einen Sanierungsbedarf gemäss Altlastenverordnung auslösen, übernimmt das VBS als Verursacher, gemäss Umweltschutzgesetz, diese Kosten. (red.)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.