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SCHIESSEN: Der Nachwuchs bereitet Freude

Der Kanton Uri ist eine Hochburg der Luft- und Kleinkalibergewehrschützen geworden. Vor der Generalversammlung wurden die vielen Medaillengewinnerinnen und -gewinner speziell geehrt.
Paul Gwerder
Von links: Leonie Zurfluh, Silas Stadler und Sandra Arnold durften sich als Sieger an den Luftgewehr-Schweizer-Meisterschaften der Junioren feiern lassen. (Bild: Paul Gwerder (Altdorf, 23. März 2018))

Von links: Leonie Zurfluh, Silas Stadler und Sandra Arnold durften sich als Sieger an den Luftgewehr-Schweizer-Meisterschaften der Junioren feiern lassen. (Bild: Paul Gwerder (Altdorf, 23. März 2018))

Paul Gwerder

redaktion@urnerzeitung.ch

«Unsere Athletinnen und Athleten haben es verdient, dass sie vor der GV speziell geehrt werden», sagte Paul Wyrsch, Präsident des Urner Kantonal-Matchschützenverbands (UKMSV), am vergangenen Freitagabend im Schützenhaus in Altdorf. Besonders erfreut war er, dass neben den wichtigsten Personen, den Sportlern, auch viele Eltern und ein paar Behördenvertreter gekommen waren.

Zuerst würdigte der Disziplinenchef Kleinkaliber, David Bissig, Nina Stadler, die im September im Dreistellungsmatch in Thun mit 561 Punkten Schweizer Meisterin in der Kategorie U17 geworden war. «Aber das war noch nicht genug, denn ihre Teamkollegin Helena Epp eroberte mit nur 1 Punkt Rückstand die Silbermedaille», blickte Bissig zurück. Und bei den Senioren stand der Präsident des UKMSV, Paul Wyrsch, zuoberst auf dem Podest.

Viel Willenskraft an den Tag gelegt

Neben vielen anderen Titelträgern ehrte Hardy Bissig, der Chef Luftgewehr, die Sieger der Schweizer Meisterschaften der Junioren U17, Sandra Arnold, Silas Stadler und Leonie Zurfluh. «Diese Erfolge konnten nur erreicht werden, weil die jungen Mädchen und Burschen immer hart und mit grosser Willenskraft trainiert haben und immer alle am gleichen Strick zogen», betonte der Trainer. Und weiter sagte er zu den jungen Nachwuchssportlern: «Wir alle sind unglaublich stolz auf euch, nicht nur weil ihr tolle Einzelkämpfer seid, sondern weil ihr als eingefleischtes Team den Titel gewinnen konntet.» Gefeiert wurde ferner das Silberteam der Junioren mit dem Luftgewehr, Sandra Arnold, Helena Epp, Jana Gisler, Flavio Indergand, Nina Stadler und Fabio Wyrsch. Besonders gratulierte Hardy Bissig der Silbermedaillengewinnerin Sandra Arnold (U15) und Fabio Wyrsch (U21), der Bronze gewann.

Der Schattdorfer Gemeindepräsident Rolf Zgraggen freute sich ebenfalls über die Leistungen der jungen Sportlerinnen und Sportler: «Ich ziehe den Hut, denn die jungen Menschen müssen in ihrem Leben auf vieles verzichten», so Zgraggen. «Langsam, aber sicher wird es unheimlich, denn in Schattdorf haben wir jetzt neben den Ringern und den Karatekämpfern auch Schweizer Meister im Schiessen. «Tragt weiterhin den Namen Uri und Schattdorf in die weite Welt hinaus, denn dies ist die beste Werbung für unseren Kanton», appellierte er abschliessend an die Nachwuchssportler. UKMSV-Präsident Paul Wyrsch betonte schliesslich, dass auch Trainer und Eltern einen besonderen Dank verdient hätten. «Ohne ihre Hilfe wären diese Leistungen nie möglich gewesen.»

Schiesssportschule als gute Basis

Einige der erfolgreichsten Urner Nachwuchsschützinnen und -schützen besuchen die Zentralschweizer Schiesssportschule. «Für mich ist das optimal, denn dort habe ich Gelegenheit, an vier halben Tagen zu trainieren, und zwar nicht nur im Schiessstand, sondern auch im Fitnessraum», erklärte die 17-jährige Nina Stadler aus Schattdorf. Weil die jungen Menschen so viel Zeit in den Sport investieren müssen, dauert die Schule dort für sie ein Jahr länger bis zur Matura als am Sportgymnasium. Nach dem überraschenden Schweizer-Meister-Titel hat die junge Frau noch viele Ziele im Kopf: «Ich möchte gerne einmal in die Nationalmannschaft kommen, und mein grösster Traum wäre eine Teilnahme an einer Olympiade. Aber das Wichtigste ist für mich heute, dass ich am Tag x bereit bin, eine weitere Hürde zu nehmen.»

Der Aufbau des kantonalen Kaders der letzten Jahre und die Gründung des Labelstandorts Zentralschweiz haben viel zu den Erfolgen der Urner Nachwuchsschützen beigetragen. Neben den Erfolgen der Luft- und Kleinkalibergewehrschützen erwähnte der Präsident auch die guten Resultate der 300-Meter Gewehr- und jene der Pistolenschützen.

UKMSV mit steigenden Mitgliederzahlen

Der Matchschützenverband zählt aktuell 11 Ehren- und 116 Aktivmitglieder, das sind 7 mehr als noch im Vorjahr. Martina Vetter konnte wiederum eine erfolgreiche Rechnung mit einem Überschuss von 888 Franken präsentieren. Der Jahresbeitrag bleibt unverändert und beträgt für die Aktiven 40 und für die Junioren 20 Franken. «Für die Zukunft sieht es für die Kleinkaliberschützen sehr positiv aus, denn bald können sie in Erstfeld im neuen Schützenstand auf einer Anlage mit einer elektronischen Trefferanzeige trainieren», blickte Paul Wyrsch an der GV auch in die Zukunft. Abschliessend zeigte sich der Präsident überzeugt, dass die vielen Medaillen der Urner Matchschützinnen und Matchschützen beste Werbung für den Schiesssport seien.

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