SCHIESSWESEN: Dittli vertraut auf sein aktuelles Netzwerk

Der Urner Sicherheitsdirektor Josef Dittli ist als höchster Schweizer Schütze im Gespräch. Er bekommt es aber mit prominenter Konkurrenz zu tun.

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Rund 200'000 Schweizer üben den Schiesssport als Hobby aus. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Rund 200'000 Schweizer üben den Schiesssport als Hobby aus. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

An der DV vom 25. April in Näfels wählen die Delegierten des Schweizer Schiesssportverbandes (SSV) einen neuen Chef. Als Nachfolger von Rita Fuhrer, Zürich, steigt auch der Urner Sicherheitsdirektor Josef Dittli ins Rennen.

«Ich glaube, dass ich mein aktuelles Netzwerk als Regierungsrat für den SSV in positivem Sinne einbringen könnte», begründet Dittli seine Kandidatur. Das schweizerische Schiesswesen stehe vor grossen Herausforderungen, die von den Entscheidungsträgern in der Politik und an der Armeespitze nur gemeinsam gelöst werden könnten. «Ich beteilige mich als aktiver Politiker tagtäglich an den laufenden Prozessen.»

Konkurrenz aus Bern
Mit der ehemaligen Berner Regierungsrätin Dora Andres bewirbt sich eine Vertreterin des grössten Kantonalverbandes ebenfalls um das Amt. «Es liegt nun an den Delegierten zu entscheiden, ob sie einen amtierenden Regierungsrat mit dem etwas aktuelleren Netzwerk wählen wollen oder eine ehemalige Regierungsrätin, die zeitlich vielleicht etwas flexibler sein dürfte», gibt sich Dittli gelassen.

Bruno Arnold

Das Interview mit Josef Dittli lesen Sie am Dienstag in der Neuen Urner Zeitung.