SCHLACHTANLAGE: Urner Metzger fürchten die Konkurrenz

Die meisten Urner Metzger müssen den Schlachtbetrieb einstellen. Kantonstierarzt Josef Risi sieht darin eine Chance für die Bauern.

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Josef Risi, der Kantonstierarzt in Uri. (Bild Andreas Oppliger/Neue SZ).

Josef Risi, der Kantonstierarzt in Uri. (Bild Andreas Oppliger/Neue SZ).

Die Betriebsbewilligungen für die Urner Schlachthöfe sind abgelaufen. Der Sanierungsbedarf ist sehr gross. Bald werden alle Betriebe kontrolliert. «Die erforderliche Bewilligung erhält nur, wer seine Infrastrukturen saniert», betont Kantonstierarzt Josef Risi.

Kapazitäten reichen nicht
Der Kantonstierarzt zweifelt aber an der Investitionsbereitschaft der Urner Metzgereibetreiber. Er rechnet eher damit, dass nur noch ein einziger von ihnen seinen Schlachtbetrieb weiterführen wird. Das hiesse: Die Kapazitäten würden nicht mehr ausreichen. 

Der drohende Export könnte aber vermieden werden mit dem Ausbau der Anlage der Urner Genossenschaft für Viehabsatz (UGV) bei der ARA in Altdorf.

«Wollen gleich lange Spiesse»
Weniger Freude haben die Urner Metzgermeister. «Wir sind nicht generell gegen die UGV-Pläne», sagt Präsident Ruedi Ulrich. «Wir wehren uns aber gegen eine Subventionierung durch die öffentliche Hand.»

Bruno Arnold

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Sonntag in der «Zentralschweiz am Sonntag».