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Urner Schneesportler sind für neue Saison bestens gerüstet

Die Verantwortlichen orientierten die Verbands-und Klubvertreter sowie Sponsoren und Gäste über die Vorbereitungen auf die Schneesportsaison 2018/19 mit den Weltmeisterschaften der Alpinen und Nordischen als Höhepunkte.
Josef Mulle
Der Präsident des Urner Skiverbands, Urs Briker, flankiert von seinen beiden Ressortchefs, Thomas Infanger (Alpine, rechts), und Tino Walker (Nordische). (Bild: Josef Mulle, Attinghausen, 15. Oktober 2018)

Der Präsident des Urner Skiverbands, Urs Briker, flankiert von seinen beiden Ressortchefs, Thomas Infanger (Alpine, rechts), und Tino Walker (Nordische). (Bild: Josef Mulle, Attinghausen, 15. Oktober 2018)

Am vergangenen Montagabend versammelten sich die Vorstände der Urner Skiklubs mit ihren Trainern sowie einer respektablen Anzahl Gäste im Restaurant Krone in Attinghausen, um von den Verantwortlichen des Urner Dachverbands über die Vorbereitungen, Ziele und Vorhaben betreffend der neuen Saison informiert zu werden. Die Vorstandskonferenz wurde zum ersten Mal von Urs Briker geleitet, der im Mai 2018 das Zepter von Bruno Arnold, SC Unterschächen, als Chef des Urner Skiverbands übernommen hat.

In seiner Begrüssungsrede machte Briker darauf aufmerksam, dass die Wintersaison 2018/19 – trotz herrlichem Herbstwetter mit sommerlichen Temperaturen – kurz bevorstehe. Die ersten Rennen im alpinen Weltcup werden bereits in rund zwei Wochen in Sölden durchgeführt, und auch die Langläufer und Biathleten werden im finnischen Ruka und im slowenischen Pokljuka Ende November und Anfang Dezember aktiv.

Jugendförderung steht weiterhin im Zentrum

«Nach der Saison ist vor der Saison»: Nach diesem Grundsatz haben auch beim Urner Skiverband die Arbeiten an der Basis bereits im Frühsommer begonnen, um Erfolge zu erzielen, wie sie Aline Danioth oder Roman Furger erreicht haben. Das Kerngeschäft an der Basis sei nach wie vor die Jugendförderung. Es müsse aber nicht nur in Richtung Spitzensport, sondern auch an der Breite intensiv gearbeitet werden. Der Präsident dankte allen Klubverantwortlichen, die gerade in diesem Bereich hervorragende Arbeit leisten würden.

Die Ressortchefs informierten in der Folge über die Vorbereitungsarbeiten und Trainings im Hinblick auf die kommende Saison. Thomas Infanger, Chef Alpin, konnte von erfolgreichen Schneetrainings im Pitztal berichten. Geplant sind noch weitere Schneetrainings im Pitztal und im Kaunertal, um dann – bei günstigen Schneebedingungen – auf heimische Pisten zu wechseln. Mit Stolz verkündete der Erfolgstrainer, dass neben Aline Danioth (B-Kader) und Eliane Christen (C-Kader) mit Leonie Zopp eine weitere hoffnungsvolle Athletin des SC Gotthard Andermatt ins C-Kader von Swiss Ski aufgenommen worden sei. Mit Tom Walker und Florine Traxel haben auch Fahrer aus der jüngsten Gilde den Sprung in ein regionales Leistungszentrum geschafft.

Winteruniversiade 2021: «Vorübung» im Urserntal

In einem interessanten Referat stellte Hartwig Birrer, OK-Vizepräsident nordische Disziplinen der Universiade 2021, den momentanen Stand der Vorbereitungsarbeiten vor. Erwartet werden rund 1600 Athletinnen und Athleten aus 50 Nationen respektive von rund 540 Hochschulen. Im Vorstand der Gesamtorganisation sind alle Regierungen der Zentralschweiz vertreten. Der Urner Bildungs-und Kulturdirektor Beat Jörg amtiert als OK-Präsident der nordischen Disziplinen. Sowohl Birrer wie auch Beat Jörg bestätigten am Montag, dass die Arbeiten im Urserntal für die Langlaufdisziplinen gut vorangeschritten sind und dass man durchwegs auf grosse Unterstützung zählen könne.

Selbstverständlich wartet noch ein grosses Stück Arbeit auf die Verantwortlichen, da noch grosse Anpassungen an bestehende und neue Infrastrukturen vorzunehmen sind. Auch das Rekrutieren der freiwilligen Helfer werde ein respektabler Brocken, da bereits im Jahre 2020 als «Vorübung» die Schweizer Meisterschaften durchgeführt werden müssten, und da sollten dann auch bereits die Helfer der Universiade im Einsatz stehen. (jm)

Roman Furger ist Urner Aushängeschild

Ebenso erfolgreich präsentiert sich die Situation bei den Urner Nordischen, wie deren neuer Chef, Tino Walker, erwähnen durfte. Roman Furger, SSC Schattdorf, ist als Mitglied der A-Nationalmannschaft ganz klar das Aushängeschild, gefolgt von Stefanie Arnold, SC Unterschächen, die wiederum die Saison als Läuferin des C-Kaders von Swiss Ski in Angriff nehmen wird. Ganz erfreulich sind auch die Erfolge der «jungen wilden» Biathleten des SC Gotthard Andermatt, angeführt von Simon Ehrbar und den Gebrüdern Elias und Samuel Kägi. Sie alle haben Aufnahme in entsprechende Nachwuchs-Kader von Swiss Ski gefunden. Walker stellte auch das reich befrachtete Vorbereitungs- und Trainingspensum der Nordischen vor. Er hofft, nach den diversen Lauf- und Rollskitrainings bald auch den Wechsel auf Schnee vornehmen zu können.

Weiter in der Erfolgsspur ist auch die Trainingsgemeinschaft Alpin des USV. Hanspeter Infanger als Chef und «Erfinder» dieses einzigartigen Projekts, das sogar von Swiss Ski übernommen wurde, orientierte über das getätigte und geplante Training, das sich im Wesentlichen mit demjenigen der Alpinen deckt.

Alle Austragungsorte sind vergeben

Der Technische Leiter, Stefan Moser, informierte, dass die Meisterschaften der Alpinen vom SC Gotthard Andermatt (Riesenslalom) und vom SC Attinghausen (Slalom) organisiert werden, während der SC Urnerboden die nordischen Wettkämpfe im Langlaufzentrum Unterschächen durchführen wird. Die Schulsportmeisterschaften der Nordischen sind im EWA-Langlauf-Jugendcup integriert, während die Alpinen Gastrecht bei der Trainingsgemeinschaft Spiringen/Unterschächen geniessen werden. Dank der grosszügigen Sponsoren, Imholz Sport Bürglen (Alpin-Jugend-Cup und Cup der Urner Rennen) und EW Altdorf (EWA Langlauf-Jugendcup), können auch die wertvollen Veranstaltungen im Rahmen der Jugendförderung wieder gestartet werden. Der Vorsitzende sowie die Ressortchefs bedankten sich bei dieser Gelegenheit bei allen Klubverantwortlichen, Sponsoren und Helfern für ihren grossartigen Einsatz zum Wohle der Urner Schneesport-Jugend.

Der Kanton profitiert von den Erfolgen

Zum Schluss bedankte sich Regierungsrat Beat Jörg für die Einladung an die Vorstandskonferenz: «Ich bin sehr gerne nach Attinghausen gekommen und danke im Namen des Gesamtregierungsrats dem Urner Skiverband, der grandiose Jugendarbeit leistet», betonte der Urner Bildungs- und Kulturdirektor. «Von diesen Erfolgen profitiert wiederum der ganze Kanton», betonte Jörg.

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