Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

SCHÖLLENEN: 95 Tonnen Beton fixieren nun den Fels

Passend zur Herbstsaison ist der Wanderweg wieder eröffnet. Dazu brauchte es zahlreiche Arbeiten an der Felsbruchstelle.
Gemäss Astra ist der Wanderweg durch die Schöllenen wieder sicher begehbar. (Bild Georg Epp)

Gemäss Astra ist der Wanderweg durch die Schöllenen wieder sicher begehbar. (Bild Georg Epp)

Georg Epp

Wegen des Felssturzes vom 20. Mai mussten die Schöllenenstrasse und der dazugehörige Wanderweg zwischen ­Göschenen und Andermatt aus Sicherheitsgründen gesperrt werden. Die Schöllenenstrasse konnte nach aufwendigen Räumungs- und Sicherungsarbeiten am 26. Juni wieder für den Strassenverkehr freigegeben werden. Nach weiteren Sicherungsmassnahmen ist nun auch der Wanderweg wieder eröffnet.

Am vergangenen Donnerstag informierte Esther Widmer, die Medienbeauftragte des Bundesamtes für Strassen (Astra), zusammen mit Gesamtprojektleiter Willy Reck im Detail über die abgeschlossenen Sicherheitsarbeiten. «Die Erhaltung des Wanderweges ist für uns sehr wichtig, schliesslich handelt es sich um einen internationalen Wanderweg durch die Schöllenen», sagte Reck. Die absturzgefährdeten Felsmassen wurden mittels 50 Millimeter dicken Ankern gesichert. Für die Primärsicherung benötigte man 52 rund 8 Meter lange Schwerlastanker, und die Sekundär­sicherung wurde zusätzlich mit 31 Handbohrankern realisiert.

Arbeiter bauen 40-Meter-Damm

95 Tonnen Spritzbeton waren zur Abdichtung der Trennflächengefüge im Felskopfbereich nötig. Dazu wurde das Kluftwasser mit Drainagen abgeleitet. «Zusammen mit den Helikopterpiloten haben die Bauarbeiter in schwierigstem Gelände einen tollen Job gemacht», so Reck. Nach sprengtechnischem Abtrag der absturzgefährdeten Blöcke wurde eine maschinelle Hangräumung und Terraingestaltung im Auffangbereich des neuen Schutzdammes realisiert. Der neue Schutzdamm hat eine Länge von rund 40 Metern und eine Schutzhöhe von 2,5 bis 3 Metern. Dank grossem Einsatz aller Projektbeteiligten, aber auch dank ausgezeichneten Witterungsverhältnissen konnten die weitergehenden Sicherungs- und Schutzmassnahmen in der Woche 36 nun ­abgeschlossen werden. Somit konnte auch der ­beliebte Wanderweg zwischen Göschenen und Andermatt für die Herbstsaison wieder freigegeben werden. Nach Ansicht von Esther Widmer entspricht die Rest­gefährdung wieder einem normalen Gebirgswanderweg im Alpenraum. Im Bereich der laufenden Baustellen in der Schöllenen wird der Wanderweg da und dort weiterhin umgeleitet.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.