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SCHÖLLENEN: Felssturz in der Schöllenen: So gehts weiter

Wann die Strasse zwischen Göschenen und Andermatt wieder aufgeht, ist weiter unklar. Am Freitag hat das Bundesamt für Strassen (Astra) über den aktuellen Stand informiert.
Steine sind auf die Galerie gedonnert. (Bild Astra)

Steine sind auf die Galerie gedonnert. (Bild Astra)

Am 20. Mai war in der Schöllenen im Bereich der Galerie Tanzbein ein Felssturz niedergegangen. Die Strasse zwischen Göschenen und Andermatt ist seit dem 25. Mai gesperrt. Die Geologen und Experten konnten mittlerweile die Abbruchstelle besichtigen, wie das Bundesamt für Strassen (Astra) am Freitag mitteilt. Dabei hat sich gezeigt, dass immer noch 200 Kubikmeter Fels in die Tiefe zu stürzen drohen. Ob der Felsen gesprengt oder gesichert werden muss, ist laut Communiqué weiterhin unklar.

Gemäss Stand vom Freitagmittag dauern die Felssicherungsarbeiten weiterhin mehrere Wochen. «Von welchem Zeitpunkt an ein gefahrloses Befahren der Strecke Göschenen–Andermatt wieder möglich sein wird, kann zum heutigen Zeitpunkt noch nicht definiert werden», teilt das Astra weiter mit.

Gotthard-Tunnel nicht gesperrt

Aufgrund der Sperrung der Schöllenen zwischen Göschenen–Andermatt haben die Behörden entschieden, die geplanten nächtlichen Revisionsarbeiten im Gotthard-Strassentunnel, die jeweils zwischen 20 und 5 Uhr stattfinden, zu verschieben. Das heisst, die vorgesehenen nächtlichen Sperrungen zwischen dem 8. und 12. Juni sowie von 15. bis 19. Juni finden nicht statt.

Weil vom restlichen Kantonsgebiet das Urserental mit Andermatt, Hospental und Realp nur mit einem Umweg via Gotthardstrassentunnel, Airolo und Gotthardpass erreicht werden kann, verkehren zu den Randstunden zusätzliche Züge zwischen Göschenen und Andermatt. Zudem nahm die Kantonspolizei Uri in Andermatt vorübergehend einen Polizeiposten in Betrieb.

An dieser Wand hat sich der Fels lösgelöst. (Bild: Florian Arnold / Neue UZ)An dieser Wand hat sich der Fels lösgelöst. (Bild: Florian Arnold / Neue UZ)
Die Anrissstelle erhält Besuch: Ein Experte lässt sich am Seil herunter. (Bild: Florian Arnold / Neue UZ)Die Anrissstelle erhält Besuch: Ein Experte lässt sich am Seil herunter. (Bild: Florian Arnold / Neue UZ)
Deutlich ist die Stelle sichtbar, an der sich das Gestein gelöst hat. (Bild: Florian Arnold / Neue UZ)Deutlich ist die Stelle sichtbar, an der sich das Gestein gelöst hat. (Bild: Florian Arnold / Neue UZ)
Diese Gruppe von Felsbrocken ist frühzeitig stecken geblieben. (Bild: Florian Arnold / Neue UZ)Diese Gruppe von Felsbrocken ist frühzeitig stecken geblieben. (Bild: Florian Arnold / Neue UZ)
Ein Gesteinsbrocken im Geschiebe. (Bild: Florian Arnold / Neue UZ)Ein Gesteinsbrocken im Geschiebe. (Bild: Florian Arnold / Neue UZ)
Dieser Quader kam im Steilhang zum Stillstand. (Bild: Florian Arnold / Neue UZ)Dieser Quader kam im Steilhang zum Stillstand. (Bild: Florian Arnold / Neue UZ)
Die Steinlawine hat sich ihren Weg gebahnt. (Bild: Florian Arnold / Neue UZ)Die Steinlawine hat sich ihren Weg gebahnt. (Bild: Florian Arnold / Neue UZ)
Die Schlangenlinie der Schöllenenstrasse. Das Trassee der Bahn verläuft weiter oben und befindet sich an der fraglichen Stelle in einem Tunnel. (Bild: Florian Arnold / Neue UZ)Die Schlangenlinie der Schöllenenstrasse. Das Trassee der Bahn verläuft weiter oben und befindet sich an der fraglichen Stelle in einem Tunnel. (Bild: Florian Arnold / Neue UZ)
Die Galerie Tanzbein von oben. Sie ist eigentlich zum Schutz vor Lawinen konzipiert, hat aber auch dem Felssturz standgehalten. (Bild: Florian Arnold / Neue UZ)Die Galerie Tanzbein von oben. Sie ist eigentlich zum Schutz vor Lawinen konzipiert, hat aber auch dem Felssturz standgehalten. (Bild: Florian Arnold / Neue UZ)
Punktlandung: Dieser Felsbrocken füllt präzise den Fahrweg aus. (Bild: Florian Arnold / Neue UZ)Punktlandung: Dieser Felsbrocken füllt präzise den Fahrweg aus. (Bild: Florian Arnold / Neue UZ)
Ganz unverdächtig: Das Stück Fels liegt erst seit vergangenen Mittwoch im Bachbett der Reuss. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)Ganz unverdächtig: Das Stück Fels liegt erst seit vergangenen Mittwoch im Bachbett der Reuss. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)
Ein Mitarbeiter des Astra in der gesperrten Galerie. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)Ein Mitarbeiter des Astra in der gesperrten Galerie. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)
Als Sofortmassnahme wurde die Galerie mit Holzstämmen gestützt. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)Als Sofortmassnahme wurde die Galerie mit Holzstämmen gestützt. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)
Schöne, rauhe Bergwelt: Hier gibt die Natur den Ton an. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)Schöne, rauhe Bergwelt: Hier gibt die Natur den Ton an. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)
Hier ist fertig: Die Schöllenenstrasse ist gesperrt. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)Hier ist fertig: Die Schöllenenstrasse ist gesperrt. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)
Thomas Kloth vom Bundesamt für Strassen (Astra), bei einem Aufgang zum Dach der Galerie. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)Thomas Kloth vom Bundesamt für Strassen (Astra), bei einem Aufgang zum Dach der Galerie. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)
Thomas Kloth erklärt vor laufender Kamera den Sachverhalt. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)Thomas Kloth erklärt vor laufender Kamera den Sachverhalt. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)
17 Bilder

Nach dem Felssturz in der Schöllenenschlucht

Was das Astra bisher gemacht hat

Dienstag 26. Mai und Mittwoch, 27. Mai:

  • Vorbereitungsarbeiten, Materialbereitstellungen
  • Wegen der Schlechtwetterlage konnten am Dienstag und Mittwoch keine Helikopterflüge ins Absturzgebiet durchgeführt werden

Donnerstag, 28. und Freitag, 29. Mai:

  • Installationen von verschiedenen Containern neben dem Felssturzgebiet
  • Rodungsarbeiten
  • provisorische Erstellung eines Zugangsweg zum Abbruchgebiet
  • Zweiter Helikopter-Landeplatz eingerichtet

pd/rem/sda

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