SCHÖLLENEN: Russen gedenken ihrer gefallenen Soldaten

Kurz nach dem Besuch des Kreml-Chefs stand das Suworow-Denkmal erneut im Zentrum. Diesmal konnten aber alle Interessierten dabei sein.

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Szene von der Zeremonie. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Szene von der Zeremonie. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Es war eine eindrückliche und für die anwesenden Russen, aber auch für die weiteren Gäste, sichtlich bewegende Zeremonie, die am Donnerstag in der Schöllenenschlucht abgehalten wurde. Nach dem Eröffnungsständchen der Suworow-Kadetten steuerten drei stramme russische Soldaten zielgerichtet im Stechschritt auf den Fuss des Denkmals zu und legten dort einen Kranz nieder.

Im Schlepptau hatten sie den russischen Botschafter in der Schweiz, Igor Bratchikov, und einen hohen Vertreter der Schweizer Armee. Daraufhin wurden zunächst die beiden Landeshymnen intoniert. Abgeschlossen wurde die kurze Zeremonie mit besinnlichen Worten sowie Gebeten eines russisch-orthodoxen Pfarrers, der dazu ununterbrochen das Weihrauchfass schwenkte. Igor Bratchikov unterstrich in seiner Rede die grosse Symbolkraft des Besuchs von Dmitri Medwedew an der Suworow-Gedenkstätte. Dieser hatte zwei Tage vor der offiziellen Feier stattgefunden.

Urs Hanhart

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Urner Zeitung.