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SCHÖLLENEN: Wegen Strassensperrung springt die Bahn ein

Die Matterhorn Gotthard Bahn dehnt ihren Fahrplan zwischen Andermatt und Göschenen in den Tagesrandzeiten aus. Während der Sperrung der Schöllenenstrasse fährt sie im Halbstundentakt – und zu günstigeren Tarifen.
Per Auto kommt zur Zeit niemand durch die Schöllenenschlucht. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)

Per Auto kommt zur Zeit niemand durch die Schöllenenschlucht. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)

Um Andermatt während der Sperrung der Hauptverbindungsstrasse nach Göschenen auch in den Tagesrandzeiten gut an den Verkehr anzubinden, richtet die Matterhorn Gotthard Bahn ab dem Donnerstag 28. Mai, je eine zusätzliche Verbindung am frühen Morgen und am späten Abend zwischen den beiden Orten ein.

Mehr, frühere und späterer Verbindungen

Bis zur Aufhebung der Sperrung wird der erste Zug von Montag bis Freitag um 5.15 Uhr in Andermatt abfahren. Die Ankunft in Göschenen ist um 05.29 Uhr. In der Gegenrichtung sind die Abfahrts- und Ankunftszeiten 5.35 und 05.45 Uhr.

Abends fahren die zusätzlichen Züge täglich um 22.08 Uhr ab Andermatt sowie 22.27 Uhr ab Göschenen und kommen um 22.22 Uhr respektive 22.37 Uhr an ihrem Ziel an. Samstags und sonntags verkehrt der erste zusätzliche Zug um 5.54 Uhr ab Andermatt und erreicht Göschenen um 6:05 Uhr. Der erste Zug ab Göschenen fährt um 6.06 Uhr ab. Die Ankunft in Andermatt ist um 6.16 Uhr. Tagsüber wird die Verbindung in beiden Richtungen fahrplanmässig weiterhin jeweils zwei Mal pro Stunde bedient.

Vergünstigte Mehrfahrtenkarten

Für Reisende, die aufgrund der Strassensperrung auf die Bahn umsteigen wollen, bietet die Matterhorn Gotthard Bahn ab Samstag, dem 30. Mai, temporär eine vergünstigte Mehrfahrtenkarte an. Diese beinhaltet sechs Einzelfahrten zwischen Andermatt und Göschenen und kostet für Inhaber eines Halbtax-Abos 15 statt 24.60 Franken. Ohne Ermässigung beträgt der Preis für die Mehrfahrtenkarte 30 statt 49.20 Franken. Erhältlich sind die Tickets am Bahnhof Andermatt.

pd/cv

An dieser Wand hat sich der Fels lösgelöst. (Bild: Florian Arnold / Neue UZ)An dieser Wand hat sich der Fels lösgelöst. (Bild: Florian Arnold / Neue UZ)
Die Anrissstelle erhält Besuch: Ein Experte lässt sich am Seil herunter. (Bild: Florian Arnold / Neue UZ)Die Anrissstelle erhält Besuch: Ein Experte lässt sich am Seil herunter. (Bild: Florian Arnold / Neue UZ)
Deutlich ist die Stelle sichtbar, an der sich das Gestein gelöst hat. (Bild: Florian Arnold / Neue UZ)Deutlich ist die Stelle sichtbar, an der sich das Gestein gelöst hat. (Bild: Florian Arnold / Neue UZ)
Diese Gruppe von Felsbrocken ist frühzeitig stecken geblieben. (Bild: Florian Arnold / Neue UZ)Diese Gruppe von Felsbrocken ist frühzeitig stecken geblieben. (Bild: Florian Arnold / Neue UZ)
Ein Gesteinsbrocken im Geschiebe. (Bild: Florian Arnold / Neue UZ)Ein Gesteinsbrocken im Geschiebe. (Bild: Florian Arnold / Neue UZ)
Dieser Quader kam im Steilhang zum Stillstand. (Bild: Florian Arnold / Neue UZ)Dieser Quader kam im Steilhang zum Stillstand. (Bild: Florian Arnold / Neue UZ)
Die Steinlawine hat sich ihren Weg gebahnt. (Bild: Florian Arnold / Neue UZ)Die Steinlawine hat sich ihren Weg gebahnt. (Bild: Florian Arnold / Neue UZ)
Die Schlangenlinie der Schöllenenstrasse. Das Trassee der Bahn verläuft weiter oben und befindet sich an der fraglichen Stelle in einem Tunnel. (Bild: Florian Arnold / Neue UZ)Die Schlangenlinie der Schöllenenstrasse. Das Trassee der Bahn verläuft weiter oben und befindet sich an der fraglichen Stelle in einem Tunnel. (Bild: Florian Arnold / Neue UZ)
Die Galerie Tanzbein von oben. Sie ist eigentlich zum Schutz vor Lawinen konzipiert, hat aber auch dem Felssturz standgehalten. (Bild: Florian Arnold / Neue UZ)Die Galerie Tanzbein von oben. Sie ist eigentlich zum Schutz vor Lawinen konzipiert, hat aber auch dem Felssturz standgehalten. (Bild: Florian Arnold / Neue UZ)
Punktlandung: Dieser Felsbrocken füllt präzise den Fahrweg aus. (Bild: Florian Arnold / Neue UZ)Punktlandung: Dieser Felsbrocken füllt präzise den Fahrweg aus. (Bild: Florian Arnold / Neue UZ)
Ganz unverdächtig: Das Stück Fels liegt erst seit vergangenen Mittwoch im Bachbett der Reuss. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)Ganz unverdächtig: Das Stück Fels liegt erst seit vergangenen Mittwoch im Bachbett der Reuss. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)
Ein Mitarbeiter des Astra in der gesperrten Galerie. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)Ein Mitarbeiter des Astra in der gesperrten Galerie. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)
Als Sofortmassnahme wurde die Galerie mit Holzstämmen gestützt. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)Als Sofortmassnahme wurde die Galerie mit Holzstämmen gestützt. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)
Schöne, rauhe Bergwelt: Hier gibt die Natur den Ton an. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)Schöne, rauhe Bergwelt: Hier gibt die Natur den Ton an. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)
Hier ist fertig: Die Schöllenenstrasse ist gesperrt. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)Hier ist fertig: Die Schöllenenstrasse ist gesperrt. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)
Thomas Kloth vom Bundesamt für Strassen (Astra), bei einem Aufgang zum Dach der Galerie. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)Thomas Kloth vom Bundesamt für Strassen (Astra), bei einem Aufgang zum Dach der Galerie. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)
Thomas Kloth erklärt vor laufender Kamera den Sachverhalt. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)Thomas Kloth erklärt vor laufender Kamera den Sachverhalt. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)
17 Bilder

Nach dem Felssturz in der Schöllenenschlucht

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