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Andermatter Schreiner werden zu Schützen

Die Mitarbeiter der Dorfschreinerei Simmen aus Andermatt lancierten mit dem Kick-Off im Pistolenstand in Altdorf das diesjährige Feldschiessen. Dabei blieb auch das ein oder andere Talent nicht unentdeckt.
Paul Gwerder
Die Mitarbeiter der Dorfschreinerei Simmen mit den Betreuern der Pistolenschützen Altdorf-Erstfeld. (Bild: Paul Gwerder (Altdorf, 25. Mai 2018))

Die Mitarbeiter der Dorfschreinerei Simmen mit den Betreuern der Pistolenschützen Altdorf-Erstfeld. (Bild: Paul Gwerder (Altdorf, 25. Mai 2018))

Die Pistolenschützen Altdorf-Erstfeld haben zusammen mit dem Ressortchef Feldschiessen, Theo Imhof, die Mitarbeiter der Dorfschreinerei Simmen aus Andermatt zum Kick-Off Feldschiessen eingeladen. Der Präsident, Stefan Gamma, freute sich, dass 14 Mitarbeiter der Dorfschreinerei am späten Freitagabend nach Altdorf kamen. Auch die drei Lernenden waren beim Plauschanlass mit dabei.

Der Chef der Schreinerei, Max Simmen, war gespannt auf das Schiessen mit der Pistole, denn das Spezielle an diesem Anlass war, dass die meisten Frauen und Männer zuvor noch nie eine Pistole in der Hand hielten.

Professionelle Betreuung durch die Sportschützen

Bevor es zur Sache ging, erklärte Pistolenschütze Peter Planzer: «Es ist mutig, dass fast die ganze Firma diesen Sport ausprobieren will.» Weiter erklärte er: «Ich rede hier nicht von einer Pistole, sondern von einem Sportgerät.» Und er wies darauf hin, dass Schiessen erst gefährlich werde, wenn man die Waffe nicht richtig handhabe.

Planzer zeigte den Schreinern, wie man das Sportgerät richtig in die Hand nimmt und betonte: «Ihr seid der Chef am Sportgerät.» Im Pistolenstand stand jedem Schützen ein professioneller Betreuer der Sportschützen zur Seite und unterstützte die teils nervösen Frauen und Männer mit guten Tipps.

18 Schüsse auf die Pistolenscheibe

Das Programm bestand aus 18 Schüssen auf die 25 Meter entfernte 10er-Scheibe. Zuerst gab es dreimal je einen Schuss Einzelfeuer, danach dreimal je fünf Schuss, zuerst in 50 Sekunden, dann in 40 und abschliessend in 30 Sekunden. Als der Schützenmeister den Befehl gab, «den ersten Schuss zu laden und dann einen Schuss in 20 Sekunden abzugeben», da klopfte einigen Neulingen das Herz doch etwas stärker als üblich.

Nach den ersten Schussabgaben wurden den Schützen die Resultate gezeigt. Einige waren doch sehr erstaunt darüber, dass sie fast ins Schwarze getroffen hatten. Andere suchten wiederum vergeblich den Schuss auf der Scheibe. Trotzdem waren die Verantwortlichen positiv überrascht über die Resultate der Schreiner– es wurden gar einige verborgene Talente entdeckt. Gewonnen hat den freundschaftlichen Wettkampf schliesslich nicht ganz überraschend der einzige «Profi» der Dorfschreinerei, Stefan Schuler. Er ist seit Jahren Mitglied bei den Sportschützen Altdorf-Erstfeld und gewann mit 175 Punkten. Zweitbester Schütze war Denis Zatko mit 161 Treffern. Der Chef der Firma, Max Simmen, bewies, dass er nicht nur ein guter Schreinermeister ist, sondern er erzielte mit 159 Punkten auch gleich das drittbeste Resultat der Firma. «Ich wollte heute mit diesem Firmenanlass einmal etwas Neues unternehmen und damit auch eine für mich unbekannte Sportart ausprobieren. Dies ist mir und meinen Mitarbeitern voll geglückt und alle waren zufrieden mit diesem Event».

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