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Schützengesellschaft Unterschächen: Arbeit des OK wird verdankt

Die Mitglieder der Schützengesellschaft haben sich an der GV an die Erfolge des vergangenen Jahres zurückerinnert. Franzxaver Schuler bleibt ihnen weiterhin als Präsident erhalten.
Paul Gwerder
Die geehrten OK-Mitglieder des Standerneuerungsschiessens: (von links) Toni Müller, Mario Gisler, Toni Kempf, Peter Briker und Marco Herger. (Bild: Paul Gwerder (Unterschächen, 12. Januar 2018))

Die geehrten OK-Mitglieder des Standerneuerungsschiessens: (von links) Toni Müller, Mario Gisler, Toni Kempf, Peter Briker und Marco Herger. (Bild: Paul Gwerder (Unterschächen, 12. Januar 2018))

Nach dem Schützengedächtnis und dem Nachtessen im Restaurant Rose in Unterschächen begann am vergangenen Samstagabend um 21.40 Uhr die 113. Generalversammlung der Schützengesellschaft. «Für mich ging ein arbeitsreiches und kameradschaftliches Jahr zu Ende», sagte Präsident Franzxaver Schuler einleitend zu den 32 stimmberechtigten Mitgliedern.

Schuler informierte kurz, dass die Unterschriften für das Referendum gegen das neue Waffengesetz zusammengekommen sind. Er erwarte nun, dass die Schützen bei der bevorstehenden Urnenabstimmung in diesem Jahr ihre klare Haltung kundtun werden.

Wanderpreis bleibt in Unterschächer Hand

«Ein Höhepunkt war das Kinderausschiessen, an dem 45 Mädchen und Knaben ihre Treffsicherheit zeigten. Am Rütlischiessen nahmen elf Unterschächner teil. Dort gewann Daniel Bissig den begehrten Becher», erwähnte der Präsident in seinem Jahresrückblick. Es wurde auch darauf hingewiesen, dass der Kantonalschützenverband (KSVU) dringend verschiedene neue Ressortleiter sucht und die Vereine bittet, ihnen geeignete Kandidaten zu melden.

Der Präsident zeigte sich erfreut, dass die SG Unterschächen beim Feldschiessen die grösste Teilnehmerzahl aller Urner Sektionen stellte. «Das Freundschaftsschiessen zwischen den beiden Urner Schützenhochburgen Unterschächen und Spiringen konnten wir zum fünften Mal gewinnen und dafür den Wanderpreis definitiv behalten», erinnerte Schuler. Dieses Jahr wird die Teilnahme am Kantonalen Schützenfest vom 22. und 23. Juni in Appenzell ein Highlight der Schützengesellschaft sein.

21 Mädchen und Knaben am Jungschützenkurs

Die SG Unterschächen legt grossen Wert auf die Nachwuchsförderung. So kamen gemäss Jungschützenleiter Bruno Bissig 6 Mädchen und 15 Knaben an die beiden Theorieabende und an die folgenden Trainings und Wettkämpfe. Die Jahresmeisterschaft der Nachwuchsschützen gewann wie im Vorjahr Ruedi Bissig. Die Jahresmeisterschaft der 33 Erwachsenen, zu der insgesamt neun Wettkämpfe zählten, gewann Heinz Bissig nach einem zähen Dreikampf zwischen ihm, Albin Epp und Marco Herger.

Marlis Briker konnte an der GV einen positiven Kassenabschluss mit einem Plus von 8586 Franken präsentieren. Zu diesem Ergebnis hat das Standerneuerungsschiessen beigetragen, welches mit einem Gewinn von 5449 Franken abschliessen konnte. «Dort schossen in den drei Schützenständen Amsteg, Spiringen und Unterschächen an den zwei Juniwochenenden insgesamt 522 Schützen. Und diese trafen mit einer Kranzquote von 77,4 Punkten recht gut», sagte Toni Kempf, OK-Präsident dieses Anlasses. Damit konnte die Sanierung des Schützenstandes Unterschächen, welcher eine neue Trefferanzeige und einen frischen Kugelfang erhielt, abgeschlossen werden.

«Nach einigen Rücktrittsgedanken im Herbst und zahlreichen Gesprächen mit meinen lieben Vorstandsmitgliedern habe ich mich entschlossen, zwei weitere Jahre das Präsidium zu führen», erklärte Franzxaver Schuler. Dies wurde mit Applaus verdankt. Auch Susi Schuler (Aktuarin), Mario Gisler (Anlagewart), Marco Herger (Schützenmeister), Thomas Imholz (Jungschützenhilfsleiter) und Vali Arnold (Bogenvater) liessen sich bestätigen. Als Ersatz für den abtretenden Fähnrich Vinzenz Bissig wurde Karl Arnold gewählt und Ruedi Arnold ersetzt Ernst Imholz als «Fahnenwache».

Für seine langjährige Treue zum Verein, er ist seit 1989 Mitglied, wurde Simi Hess mit Applaus die Ehrenmitgliedschaft verliehen. «Ich bin einfach nur überwältigt, denn dies habe ich tatsächlich nicht erwartet, da ich praktisch jedes Jahr nur am Feldschiessen und ‹Obligatorischen› teilnehme. Aber ich verspreche, dass ich nach meiner Pensionierung wieder vermehrt trainieren werde und dann auch an dem einen oder anderen Wettkampf teilnehmen werde», erklärte Postautochauffeur Hess.

Für ihren Einsatz am Standerneuerungsschiessen erhielten die OK-Mitglieder Toni Kempf, Mario Gisler, Marco Herger, Toni Müller und Peter Briker zum Dank einen Früchtekorb.

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