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Schüler entdecken religiöse Vielfalt im Kulturkloster in Altdorf

Im Kulturkloster hat die interreligiöse Arbeitsgemeinschaft Iras Cotis eine neue Station zum Thema «Religiöse und kulturelle Vielfalt» errichtet. Als Teil des «Dialogue en Route» wurde sie am Donnerstag eröffnet.
Georg Epp
Guide Daniel im Gespräch mit Pater Paul. (Bild: Georg Epp (Altdorf, 27. September 2018))

Guide Daniel im Gespräch mit Pater Paul. (Bild: Georg Epp (Altdorf, 27. September 2018))

Vor gut zwei Jahren startete Iras Cotis, die interreligiöse Arbeitsgemeinschaft der Schweiz, die Anfrage im Kulturkloster Altdorf, mit einer Station das vom Verein neu aufgegleiste Angebot «Dialogue en Route» zu bereichern.

Nach viel Überzeugungsarbeit freute sich nun Verena Gisler-Davidshofer von der Projektleitung Kulturkloster, am Donnerstag, 28. September, die elfte Station mit dem Thema «Kapuzinerkloster im Wandel der Zeit» zu eröffnen. Unter den vielen Gästen begrüsste Mirjam Iseli, Partnerin in der Projektleitung, Kapuzinerpater Paul sowie Bildungs- und Kulturdirektor Beat Jörg speziell.

Junge Guides sind Türöffner für andere Jugendliche

«Dialogue en Route» wurde von der interreligiösen Arbeitsgemeinschaft in der Schweiz ins Leben gerufen. Das Projekt lädt ein, die religiöse und kulturelle Vielfalt in der Schweiz zu entdecken. Stätten und Wegrouten, die von der bewegten Geschichte und pluralen Gegenwart zeugen, bieten Vermittlungsangebote und Dialoganlässe. Das Projekt richtet sich an Klassen, Vereine und Jugendgruppen.

Herzstück von «Dialogue en Route» sind die jungen «Guides», die auch im Kulturkloster Altdorf im Einsatz stehen. Guides sind junge Türöffner für andere interessierte Jugendliche. Aktuell werden in der Nordwest-, Zentralschweiz und im Tessin 36 neue Stationen eröffnet. Dazu gehört auch die Station im Kulturkloster Altdorf.

Projekt ist dem Lehrplan 21 angepasst

Von Basel bis Lugano testen Schulklassen auf den Lehrplan 21 ausgerichtete Angebote zu Religion und Kultur. Das nationale Projekt «Dialogue en Route» von Iras Cotis stellt kritische Fragen zum Zusammenleben und fordert ein neues Geschichtsbewusstsein. Die offizielle Eröffnungsfeier der schweizerischen Kampagne fand am Sonntag, 23. September, in Bellinzona statt.

Mit Mirjam Iseli, der neuen Religionspädagogin an der kantonalen Mittelschule Altdorf, konnte die ideale Partnerin in der Projektleitung gewonnen werden. Sie motivierte fünf interessierte Guides für das Projekt. Diese erklärten kurz ihre Beweggründe, die sie motivierten, bei der Kampagne mitzumachen.

Kulturdirektion ist Hauptsponsor

Nebst der katholischen Kirchgemeinde St. Martin, der Korporation Uri und der Generalagentur Mobiliar Altdorf unterstützt die Kulturdirektion Uri als Hauptsponsorin das Projekt. Hier meinte Kulturdirektor Beat Jörg unter anderem: «Das Kapuzinerkloster ist nicht nur für Altdorf und Uri, sondern fürs ganze Land und ein bisschen sogar für ganz Europa ein historisch und gesellschaftlich bedeutender Ort.»

Man sei froh, dass jetzt auch Uri ein Teil des Projektes «Dialogue en Route» geworden ist. Beat Jörg bedankte sich bei der Arbeitsgemeinschaft Iras Cotis und bei den Betreibern des Kulturklosters für das grosse Engagement: «Mit der Station Kulturkloster ist ein weiterer Mosaikstein zur Förderung und zum Erhalt unserer vielfältigen Gesellschaft gelegt worden.»

Mit Musterlektionen und Schlussfragen erhielten die Gäste Einblick in das Thema «Kapuzinerkloster im Wandel der Zeit». Apéro und interessante Gespräche rundeten die Eröffnungsfeier ab.

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