SCHULHAUS HAGE: Eine Asphaltwüste wird zum Spielparadies

Stangenwald, Sitznischen und Balancier-Erlebnisraum: Der neue Hage-Pausenplatz in Altdorf nimmt langsam Gestalt an. Schüler, Lehrer und Eltern waren gemeinsam am Bauen.

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Zum ersten Bautag trafen sich viele Freiwillige. (Bild Raffaela Truttmann/Neue UZ)

Zum ersten Bautag trafen sich viele Freiwillige. (Bild Raffaela Truttmann/Neue UZ)

Unzählige Kinder versammelten sich am vergangenen Samstag vor dem Schulhaus Hage in Altdorf. Ausgerüstet mit Schaufeln und Gummistiefeln, warteten sie gespannt auf die Verteilung der Arbeiten. Grund für den aussergewöhnlichen Treff am schulfreien Samstagmorgen und die besondere Ausrüstung war der Bautag für die Umgestaltung des Pausenplatzes.

Einige Bauarbeiten hat die Firma Gartenbau Markus Enz AG bereits während der Sommerferien ausgeführt. So wurden die bisherigen Veloständer versetzt und der Asphalt aufgebrochen. Das ganze Projekt ist vom Gemeinderat Altdorf mit externen Baukosten von ungefähr 64'000 Franken genehmigt worden. Im zweiten Teil sollten auch die Kinder, deren Eltern, Lehrpersonen und weitere interessierte Personen die Möglichkeit erhalten, einzelne Gestaltungselemente zu realisieren.

Balancier-Erlebnisraum, Hängematten und eine Wasserzone
Motiviert und voller Tatendrang machten sich die Kinder an die Arbeit. In den vergangenen Wochen hatten sie im Unterricht Holz für den Stangenwald bemalt. Während einige die Holzstämme hielten und auf den Beton warteten, wurde an anderen Orten gebohrt, geschaufelt und geschraubt. Neben dem Stangenwald sollen auch ein Rugelparcours, ein Balancier-Erlebnisraum sowie Sitzstangen aus Holz den Kindern Gelegenheit geben, sich entweder sportlich zu betätigen, zurückzuziehen oder zu erholen. Voraussichtlich Anfang November wird der neue Pausenplatz den Kindern übergeben.

«Der zweite Bereich wird im nächsten Jahr durchgeführt, wenn das Schulhaus Florentini fertig renoviert ist», erklärte Rochus Gisler, Liegenschaftsverwalter der Gemeinde Altdorf. «Zusätzlich haben wir im Budget 2009 Hängematten, eine Kletterwand und eine Wasserzone eingeplant.»

Raffaela Truttmann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Urner Zeitung.