SCHULRAT: Flüelen hatte für einmal ein «Luxusproblem»

Was in Uri eher selten ist, gab es in Flüelen am Donnerstag gleich zuhauf: Kampfwahlen um Sitze in einer Kommunalbehörde.

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Von links: die neuen Schulratsmitglieder Marcel Aschwanden, Elisabeth Orglmeister, Präsidentin Trudi Kunkel, Pius Planzer und Ralph Wyrsch zusammen mit dem neuen RPK-Mitglied Hanspeter Amrhein. (Bild Georg Epp)

Von links: die neuen Schulratsmitglieder Marcel Aschwanden, Elisabeth Orglmeister, Präsidentin Trudi Kunkel, Pius Planzer und Ralph Wyrsch zusammen mit dem neuen RPK-Mitglied Hanspeter Amrhein. (Bild Georg Epp)

In Flüelen musste am Donnerstagabend der gesamte Schulrat neu besetzt werden. Zwei Schulratsmitglieder hatten schon vor einiger Zeit ihre Demission eingereicht, die übrigen drei traten nach Querelen rund um die Zukunft der Oberstufe am selben Tag zurück. Wer nun erwartet hatte, dass es an der Gemeindeversammlung Schwierigkeiten bei der Besetzung der Vakanzen geben könnte, der sah sich getäuscht. Ganz im Gegenteil: Flüelen musste sogar ein «Luxusproblem» lösen.

Für die fünf Sitze lagen nämlich sechs Kandidaturen vor, und bei der Besetzung von sämtlichen fünf Chargen kam es zu Kampfwahlen. Verliererin des Abends war schliesslich Esther Probst, die weder mit ihrer Kandidatur als Vizepräsidentin noch mit derjenigen als Mitglied Erfolg hatte. Ruhig verliefen dafür die Wahlen in die RPK und in die Baukommission sowie in den »Seerose»-Verwaltungsrat. Die Flüeler genehmigten zudem einen Kredit von 100 000 Franken für die Totalrevision der Nutzungsplanung.

Bruno Arnold