Schulweg auf der Oberalpstrasse soll sicherer werden  

Weil ein Fussgängerstreifen entfernt worden ist, muss auf der Oberalpstrasse in Andermatt eine neue Lösung zur Querung der Strasse gefunden werden. 

Markus Zwyssig
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Der Oberalppass ist seit dem 22. April wieder befahrbar. Fussgänger und insbesondere die Schulkinder müssen beim Queren der Strasse besonders vorsichtig sein.

Der Oberalppass ist seit dem 22. April wieder befahrbar. Fussgänger und insbesondere die Schulkinder müssen beim Queren der Strasse besonders vorsichtig sein.

Bild: Keystone/Urs Flüeler, 22. April 2020)

Auf der Oberalpstrasse in Andermatt wurde im Bereich Wyler der Fussgängerstreifen zum Quartier unterer Wyler aufgehoben. Dieser diente unter anderem sechs Kindern im Alter von 6 bis 14 Jahren als Schulweg. Zudem wohnen in diesem Quartier Familien mit Kleinkindern, welche auf einen Zugang des Quartiers mit Kinderwagen angewiesen sind.

«Eine Lösung zur sicheren Querung der Oberalpstrasse ist in Sicht», versicherte Baudirektor Roger Nager auf eine entsprechende Frage von Ludwig Loretz (FDP, Andermatt) am Mittwoch im Urner Landrat. Und wie Nager im Landrat verriet, war dies früher auch sein Schulweg.

Der Fussgängerstreifen sei entfernt worden, weil es keine sichere Strassenquerung sei, so Nager. Den Verkehr habe man nicht auf eine genug grosse Distanz im Blick. «Es ist nicht zielführend, wenn wir Fussgängerstreifen haben, die eine falsche Sicherheit vermitteln.»

Strasse soll an sicherer Stelle gequert werden 

Die Anwohner haben sich gemeldet. Seither sei die Baudirektion im Kontakt mit der Gemeinde Andermatt. Der Fussgängerstreifen befindet sich auf einer Passstrasse. Nager sagte, er bedauere es sehr, dass es nicht gelungen sei, bis zur Passöffnung eine Lösung zu finden. Nun aber zeichnet sich eine Möglichkeit ab. Die Anwohner und die Gemeinde Andermatt seien darüber entsprechend informiert worden. Ein bestehender Fussweg soll ausgebessert werden. Auf dem unteren Fussgängerstreifen in der ersten Kurve können die Schüler die Strasse queren. Hierzu braucht es aber entsprechende Signalisationen und Markierungen. «Die Kosten für mehr Sicherheit sind vertretbar», so Nager.