SCHWEINEGRIPPE: Beim Kanton laufen die Telefonleitungen heiss

Nach den Schulschliessungen ordnet Uri weitere Tests an. Zwar bleiben die meisten Eltern ruhig, aber es gibt offene Fragen.

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Schüler der Oberstufe Silenen vor dem verschlossenen Schulhaus. (Bild Chris Iseli/Neue LZ)

Schüler der Oberstufe Silenen vor dem verschlossenen Schulhaus. (Bild Chris Iseli/Neue LZ)

Bei Roland Hartmann läutet das Telefon pausenlos. Der Vorsteher des Urner Amtes für Gesundheit und Leiter des Sonderstabs Pandemie greift immer wieder zum Telefonhörer. Am anderen Ende der Leitung melden sich Gemeindevertreter, Eltern, und Schulbehörden. Sie alle beschäftigt ein Thema: Schweinegrippe. Hartmann sagt: «So schnell gehen wir nicht zur Tagesordnung über.» Denn seit Mittwoch sind die Schulen in Silenen, Amsteg und Bristen geschlossen, weil der Virus grassiert. Bisher hat sich aber erst ein Verdacht auf Schweinegrippe erhärtet. Der Kanton Uri hat jetzt in weiteren Fällen Labortests angeordnet – die Resultate stehen noch aus.

«Die meisten Eltern bewahren eine kühlen Kopf und bleiben gelassen», sagt Hartmann. Es gebe aber auch Leute, die verständlicherweise beunruhigt oder unsicher seien, etwa wenn es um die Frage gehe, ob sie ihre Kinder noch in die Vereine oder an Veranstaltungen schicken sollten.

Sven Aregger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Urner Zeitung.