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Schwerverkehrszentrum Erstfeld: Bund ist offen für Urner Vorschläge zur Ausweitung der Kontrollen

Im Rahmen des 10-Jahr-Jubiläums hat Bundesrätin Simonetta Sommaruga das Schwerverkehrszentrum besucht.
Lucien Rahm
Bundesrätin Simonetta Sommaruga spricht zu den Gästen. (Bild: Lucien Rahm, Erstfeld, 6. September 2019)

Bundesrätin Simonetta Sommaruga spricht zu den Gästen. (Bild: Lucien Rahm, Erstfeld, 6. September 2019)

«Ich habe Dimitri Moretti gefragt, was er genau vom Bund will», witzelte Bundesrätin Simonetta Sommaruga am Freitag vor knapp 50 geladenen Gästen in Erstfeld. Die Verkehrsministerin war im schwarzen Dienst-Tesla ins Schwerverkehrszentrum (SVZ) gekommen, um dem offiziellen Jubiläumsakt beizuwohnen. Das SVZ feiert heuer nämlich sein zehnjähriges Bestehen. «Ich kann Ihnen sagen, wir werden Gespräche führen», ergänzte Sommaruga. Diese Gespräche werden sich darum drehen, ob der Bund dem SVZ ermöglicht, die heutige Zahl von täglich rund 60 Lastwagen-Kontrollen zu erhöhen. Wie realistisch das ist, scheint aber noch unklar. «Das muss man jetzt anschauen», so Annetta Bundi, stellvertretende Pressedienstleiterin beim Verkehrsdepartement. Man sei aber offen für die Vorschläge des Kantons Uri.

Dessen Sicherheitsdirektor Dimitri Moretti wiederholte zuvor in seiner Festrede, dass man die Schwerverkehrskontrollen intensivieren möchte. «Hier haben wir schon die eine oder andere Idee, die wir gerne mit dem Bund diskutieren würden.» Der Kanton Uri wolle seine Kompetenzen ausbauen und seine Schwerverkehrsspezialisten «fachlich aus- und weiterbilden».

Stolz auf die Wirkung der Kontrollen

Der Urner Polizeikommandant Reto Pfister brachte in seiner Ansprache mehrmals zum Ausdruck, dass das SVZ bei ihm vor allem eines auslöse: Stolz. Er sei stolz auf die «tolle Zusammenarbeit» mit dem Bundesamt für Strassen, auf die Mitarbeiter, die hier «einen Knochenjob» verrichten würden, auf die Wirkung der Kontrollen. In seiner kurzen Powerpoint-Präsentation zeigte Pfister den Gästen einige Beispiele nicht regelkonformer Zustände von Lastwagen auf, die sie über die Jahre zu Gesicht bekamen. Darunter eine Ladefläche, auf der ein eher unkoordiniert aufgeschichteter Haufen Autopneus einen kleinen Lieferwagen unter sich begräbt.

Bundesrätin Simonetta Sommaruga trifft mit ihrem Dienst-Tesla in Erstfeld ein. (Bild: Lucien Rahm, Erstfeld, 6. September 2019)

Bundesrätin Simonetta Sommaruga trifft mit ihrem Dienst-Tesla in Erstfeld ein. (Bild: Lucien Rahm, Erstfeld, 6. September 2019)

Auch ausländische Gäste kamen, um sich das SVZ näher anzuschauen. Bereits vor dem Festakt führte Sommaruga den marokkanischen Transportminister durchs Zentrum. «Er war tief beeindruckt von der Professionalität und von der Wirksamkeit der Kontrollen», so die Bundesrätin. Aber auch der ruhige Umgangston der Kontrolleure gegenüber den Camionneuren habe dem marokkanischen Minister imponiert.

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