SCHWINGEN: Achermann ist auf dem Urnerboden der Favorit

Auf dem Urnerboden kommt am kommenden Sonntag Bergfeststimmung auf. Das Schwingfest auf der grössten Schweizer Kuhalp lebt von der besonderen Atmosphäre.

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Immer wieder ein faszinierendes Bild: der wunderschön gelegene Festplatz auf dem Urnerboden. (Bild Paul Gwerder/Neue UZ)

Immer wieder ein faszinierendes Bild: der wunderschön gelegene Festplatz auf dem Urnerboden. (Bild Paul Gwerder/Neue UZ)

Am kommenden Sonntag, 10. August (Verschiebedatum: 17. August), gelangt der traditionelle Urnerboden-Schwinget zur Austragung. Der vom Schwingklub Bürglen organisierte Anlass dürfte in diesem Jahr für die teilnehmenden selektionierten Aktiven als gute Standortbestimmung vor dem absoluten Saisonhöhepunkt, dem legendären Kilchberger Schwinget, dienen. Das Fest auf der grössten Kuhalp der Schweiz findet alle zwei Jahre statt, abwechslungsweise mit dem Haldiberg-Schwinget.

ISV-Sieger ist mit dabei
Für die 32. Auflage vom kommenden Sonntag sind insgesamt 107 Schwinger aus der Innerschweiz sowie aus dem benachbarten Kanton Glarus gemeldet. Als Topfavorit wird von Fachleuten allgemein der 29-jährige Nidwaldner Thomas Achermann gehandelt. Als aussichtsreichste Gegner des diesjährigen Siegers des «Innerschweizerischen» werden der Schwyzer Andreas Ulrich, der vor zwei Jahren auf Rang 2 landete, sowie der Zuger Routinier Bruno Müller genannt. Der 34-fache Kranzgewinner und «Eidgenosse» Alois Schillig vom Zuger Schwingerverband wird ebenfalls ein gewichtiges Wort um den Festsieg mitreden wollen. Nicht unterschätzen sollte man den Sieger der 31. Austragung, den Schwyzer Edi Kündig. Er bezwang im Schlussgang 2006 den mittlerweile zurück getretenen Attinghauser Stefan Bissig.

Paul Gwerder

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Urner Zeitung.