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SCHWINGEN: Andi Imhof wertet eher durchzogene Urner Bilanz auf

Andi Imhof gewann in Estavayer den dritten eidgenössischen Kranz in Serie. Von den Urnern stand sonst nur noch Andi Murer im Kranzausstich.
Der Urner Turnerschwinger Andi Imhof holte seinen dritten eidgenössischen Kranz in Serie. (Bild David Zurfluh)

Der Urner Turnerschwinger Andi Imhof holte seinen dritten eidgenössischen Kranz in Serie. (Bild David Zurfluh)

dz/bar. Acht Urner hatten sich für das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest in Estavayer-le-Lac qualifiziert. Erwartungsgemäss vermochte sich dabei der für den Schwingklub Bürglen kämpfende Attinghauser Andi Imhof am besten in Szene zu setzen. Nach dem ersten Tag belegte der Turnerschwinger mit je zwei Siegen (gegen Stephan von Büren und Martin Hersche) sowie zwei Unentschieden (gegen Matthias Siegenthaler und Philipp Reusser) Rang 7 d.

Imhof holt drei Siege in Serie

Gestern Sonntagmorgen musste Imhof zuerst gegen Nick Alpiger antreten. Der Urner fand gegen den aufstrebenden Schwinger aus der Nordwestschweiz und nachmaligen «Neueidgenossen» kein Rezept und stand nach diesem Gang mächtig unter Druck. Doch Imhof behielt die Nerven und bewies einmal mehr, dass bei Grossanlässen auf ihn Verlass ist. Dank drei Siegen (gegen Hanspeter Luginbühl, Domenic Schneider und Niklaus Wüthrich) sicherte sich der bald 32-jährige Metallbaukonstrukteur dann seinen dritten eidgenössischen Kranz in Folge. Mit fünf Siegen, drei Gestellten und 75,75 Punkten belegte Imhof Rang 8 b und war damit der drittbeste Innerschweizer hinter Christian Schuler (4.) und Philipp Laimbacher (7 b). Für den Kranzgewinn waren 74,50 Punkte nötig.

Der Seedorfer Andi Murer vom Schwingklub Flüelen war neben Andi Imhof der einzige Urner im Kranzausstich. Dort konnte er zunächst Jonas Michel bezwingen, bevor er im achten Gang gegen Simon Röthlisberger verlor. Am Schluss belegte er mit drei Siegen, drei Niederlagen und zwei Gestellten sowie 72,75 Punkten Rang 20 e. Mit Elias Kempf, Marco Wyrsch, Michi Bricker und Raphael Arnold hatten sich neben Imhof und Murer vier weitere Urner für den Ausstich vom Sonntag qualifiziert. Da sie aber keinen Gegner mehr zu bezwingen vermochten, mussten sie nach sechs Gängen unter die Dusche. Markus Zurfluh blieb am Samstag ungeschlagen. Mit vier Gestellten schaffte er aber die Qualifikation für den zweiten Wettkampftag nicht. Stefan Arnold aus Attinghausen, dem man aus Urner Sicht – neben Imhof – die grössten Chancen auf einen Kranz gegeben hatte, musste seinen Traum von eidgenössischem Eichenlaub schon früh begraben. Bereits im ersten Gang zog er sich eine Verletzung am Brustmuskel zu und musste den Wettkampf aufgeben.

Mit dem Kranzgewinn von Andi Imhof wurde aus Urner Sicht das Minimalziel erreicht. Die anderen Urner kämpften beherzt, hatten aber teilweise das Glück nicht auf ihrer Seite. Trotzdem: Dass nur gerade zwei Urner im Kranzausstich standen, kommt doch einer leichten Enttäuschung gleich.

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