Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

SCHWINGEN: Kilian Zberg dominiert Nachwuchs

Nach einem verletzungsbedingten Unterbruch hat Armin Indergand nach 2014 zum sechsten Mal den Erstfelder Klubschwinget gewonnen. Beim Nachwuchs dominierte Kilian Zberg.
Paul Gwerder
Kilian Zberg gewann den Nachwuchswettbewerb. (Bild: Paul Gwerder (Erstfeld, 20. August 2017))

Kilian Zberg gewann den Nachwuchswettbewerb. (Bild: Paul Gwerder (Erstfeld, 20. August 2017))

Paul Gwerder

redaktion@urnerzeitung.ch

Bei angenehmem Spätsommerwetter konnten am vergangenen Sonntag der Familienausflug und das dazugehörige Schwingfest vor rund 200 Zuschauern beim Heimet von Daniel Furrer in Erstfeld durchgeführt werden.

Schwingklubpräsident Roland Tresch sorgte mit seinen zahlreichen Helferinnen und Helfern dafür, dass der Ausflug zu einem unvergesslichen Tag für Jung und Alt wurde. Zur guten Stimmung trugen die beiden jungen Musikanten Dominik Furger und Elias Stadler sowie die Ländlerkapelle Bärgblickörgeler aus Oberrickenbach bei.

Armin Indergand gewinnt trotz Verletzungspech

Am Klubschwinget waren nicht nur Urner am Start. Acht Tessiner Schwinger mit ihren Familien waren ein schöner Farbtupfer. Diese werden vom gebürtigen Basler Edi Ritter, der heute im Tessin lebt, trainiert.

Pünktlich um 9.30 Uhr begann der Wettkampf der 16 Jung- und der 10 Aktivschwinger. Wie schon in den früheren Jahren kristallisierte sich der 1,93 Meter grosse und fast 100 Kilogramm schwere Modellathlet Armin Indergand zum stärksten Schwinger der Erstfelder heraus, obwohl er wegen einer Verletzung die bisherigen Schwingfeste in dieser Saison verpasst hatte. Im Schlussgang traf er auf Peter Herger, gegen dessen Gegenwehr Indergand kein Rezept fand. Da Indergand zum Sieg ein Gestellter reichte, wurde er zum sechsten Mal Klubmeister. Als bester Tessiner platzierte sich Diego Pedrazzini auf dem 3. Schlussrang.

Am meisten Freude bereiteten dem fachkundigen Publikum die Gänge der Kleinsten. Für ihren Kampfeinsatz und die gute Technik bekamen sie oft Szenenapplaus. Überlegener Sieger bei den Buäbäschwingern wurde Kilian Zberg, der Jerome Husmann im Schlussgang bodigte.

Den Wettkampf der Steinstösser gewann Fabio Walker vor Armin Indergand und Dan Woods. Bei den Frauen stiess Monika Zgraggen den Stein am weitesten.

Auch Kirchgänger trainieren im Schwingkeller

Bei der Sonntagsandacht verglich Pfarrer Viktor Hürlimann die Schwinger mit den Kirchgängern: «Ein Schwinger hat nur Erfolg, wenn er beharrlich ist und regelmässig im Schwingkeller trainiert, das ist gleich wie bei den Kirchgängern.» Für den Pfarrer ist nicht matchentscheidend, wer hier gewinnt. Viel wichtiger sei, dass das Schwingervolk in typisch schweizerischer Manier zusammensitzt und sich unterhält.

Die Küchenmannschaft unter der Leitung von Andreas Gisler verwöhnte die hungrige Schar am Mittag mit einer kräftigen Gemüsesuppe. Der Hauptgang mit Salzkartoffeln, verschiedenen Würsten, Schinken, Speck und Siedfleisch schmeckte besonders gut und ist sicherlich einer der Gründe, weshalb immer so viele Klubmitglieder an diesem Anlass dabei sind.

Aus der Rangliste:

Aktive: 1. Armin Indergand, 58,50 Punkte; 2. Fabio Walker, 57,00; 3. Peter Herger und Diego Pedrazzini, 56,50; 4. Alessio Crotta, 55,25; 5. Michele Mignola, 6. Pablo Gubbi und Lorenzo Mignola, 54,00. – Nachwuchs: 1. Kilian Zberg, 59,75 Punkte; 2. Jerome Husmann, 57,50; 3. Marco Jauch, 56,75; 4. Mario Planzer, 56,50; 5. Peter Zberg, 55,75; 6. Enea Donelli und Remo Roner, 55,50; 7. Andreas Stadler, Mario Zgraggen, Dominik Regli und Joël Antonini, 55,25.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.